(cbw) Die Vorzeichen standen eigentlich nicht besonders gut im Bärenlager. Gleich vier angeschlagene Bärenkinder der wJE1 der HSG Kleenheim/ Langgöns konnten aufgrund von Fieber in der Woche nicht trainieren. Bei Lena Bretthauer stand bis kurz vor Abfahrt noch ein Fragezeichen hinter ihrem Einsatz und Julienne Lepusic konnte krankheitsbedingt gar nicht erst mitfahren. Mit drei Hühnern aus der E2 kam jedoch hilfreiche Unterstützung mit nach Eibelshausen. Doch aller Krankheit zum Trotz waren gleich von Beginn an die Handballbären voll konzentriert auf der Höhe und legten los wie die Feuerwehr. Besonders Jule Knebel und die angeschlagene Lena Bretthauer hatten einen phänomenalen Tag erwischt und brachten ihre Farben im Spiel 2 mal 3 gegen 3 nach 13 Minuten mit 14:2 in Führung. Bis zur Halbzeitführung von 21:4 (120:8) trugen sich dann außerdem noch Feli Sauerwein, Sina Kalischewski und Lucy Biermann in die Torschützenliste ein.
Auch in Halbzeit 2 im Spiel 6 gegen 6 lief es weiterhin wie am Schnürchen. Schöne Passkombinationen und ein schnelles Spiel nach vorne ließen die Tore auf der Habenseite immer weiter ansteigen. So konnten sich am Ende auch erfreulicher Weise alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Einzig Sofia Aniceto nicht, die aber bereits in Halbzeit 1 wegen Unwohlsein nicht mehr eingesetzt werden konnte. Merle Schindel zeigte im Tor eine gewohnt gute Leistung und verhinderte noch den ein oder anderen Gegentreffer. Obwohl es die tolle Mannschaftsleistung war, die am Ende einen haushohen 37:12 (296:36) Sieg erspielte, so haben es sich allerdings die beiden Toptorschützinnen Jule Knebel mit 17(!) und Lena Bretthauer mit 10 Toren verdient, nochmal persönlich genannt und hervorgehoben zu werden. Unterstützung von der wJE2 gab es bei der weiten Fahrt nach Eibelshausen durch Lucy Biermann, Romy Tröller und Alea Heinz.
Es spielten: Sina Kalischewski (3), Alea Heinz(1), Lucy Biermann (1), Lena Bretthauer (10), Sofia Aniceto do Rosario, Maria Mitroi (1), Jule Knebel (17), Felizitas Sauerwein (3) und Merle Schindel im Tor