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Aktuelles - Detail

WJA gewinnt in Bad Soden

Handball-Oberliga Hessen, weibliche Jugend A: HSG Kleenheim-Langgöns legt nach: Nach erstem Heimsieg folgt in Bad Soden mit 28:22 (16:10) der erste Auswärtssieg / Acht Tore von Kreisläuferin Kira Suchantke

 

(vk) Die HSG Kleenheim-Langgöns und die HSG Wettenberg siegen auch am fünften Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der weiblichen Jugend A. Während die Wettenbergerinnen mit 39:34 (19:18) zu Hause gegen Eintracht Baunatal (4:4 Punkte) erfolgreich waren und auf Rang zwei mit 7:3 Punkten vorrückten, gewann auch die HSG Kleenheim-Langgöns nach dem ersten Saisonsieg zu Hause auch ihr erstes Auswärtsspiel mit 28:22 (16:10) beim Vierten wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt (4:4), bleibt aber mit 4:6 Zählern Sechster und Drittletzter. Weiter sieg- und punktlos ist die HSG Hungen/Lich (0:6), die nach der 29:38 (14:18)-Niederlage im Kellerduell beim Vorletzten HSG Maintal (3:7) neues Schlusslicht ist. Seine Tabellenführung baute dagegen die HSG Rodgau Nieder Roden (8:0) nach dem deutlichen 40:22-Erfolg beim Fünften HSG Bensheim/Auerbach (4:4) aus.

WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt - HSG Kleenheim-Langgöns 22:28 (10:16)

Mit dem so nicht zu erwartenden Auswärtssieg im Taunus gelang der HSG Kleenheim-Langgöns der zweite Sieg in Folge. Vollzählig bis auf Hannah Schmid und mit den angeschlagenen Flores Weber und Emelie Bachenheimer traten die Mittelhessen den Weg zum Tabellennachbarn Bad Soden an. In einem intensiven Spiel mit einer sehr starken Abwehr, unterstützt von zwei starken Torhüterinnen „Roki" Siede und Vanessa Bork, konnten die ersten Auswärtspunkte eingefahren werden.

In den ersten zehn Minuten waren die Gäste hellwach. Nach knapp sechs Minuten traf die starke Kreisläuferin Kira Suchantke zum 4:1 für den Gast. In der Folgezeit wurde der Vorsprung gehalten über die Stationen 8:5 (Celina Rüspeler) und 10:7 (Steffi Klug). Ab der 20.Minute hatte die Langgönser Spielgemeinschaft ihre stärkste Phase und baute den Vorsprung auf 14:8 (27.) durch erneut Kira Suchantke aus. Die Seiten wurden mit einer 16:10-Führung der Mittelhessen gewechselt. Die Abwehr stand und im Angriff wurde sehr konzentriert gespielt. In der Pause war die Maßgabe so konzentriert weiter zu spielen. Leider klappte das nur in der Abwehr. Im Angriff reihte sich Fehlwurf an Fehlwurf, insgesamt 15 in der zweiten Halbzeit. Es wurden keine klaren Chancen mehr herausgespielt und wenn stand das Aluminium im Weg. Durch die starke Abwehr konnte der Gegner aber auf Distanz gehalten werden. Beim 16:19 (44.) durch die stärkste Spielerin von Bad Soden, Hannah Lea Kohnagel, die auch im Frauenbereich der FSG Vortanus neben einigen anderen mitwirkt, fanden die Gäste durch drei Treffer in Folge von Kira Suchantke wieder auf den Pfad der Tugend zurück. Emelie Bachenheimer sorgte mit ihrem Tor zum 24:17 (53.) für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Die letzten Minuten konnten beide Mannschaften in einer sehr fairen Partie ausgeglichen gestalten. Kira Suchantke blieb es vorbehalten das letzte Tor zum 28:21 zu erzielen, ehe die Gastgeberinnen auf den 22:28-Endstand stellten.

 »Endlich haben wir mal ein Spiel in der Abwehr gewonnen. Ich bin sehr zufrieden mit der Abwehrleistung. Die Angriffsleistung in der ersten Hälfte stimmte, über die Angriffsleistung in der zweiten Hälfte müssen wir diese Woche im Training noch sprechen. Wir müssen mehr Druck auf die Nahtstellen machen, unsere Abschlüsse besser vorbereiten und unsere Außen ins Spiel einbinden. Aber meine Mannshaft weiß das und wird das schon im nächsten Spiel umsetzen. Kira Suchantke hat heute am Kreis ein überragendes Spiel gemacht mit vielen Toren, exzellenten Sperren und viel Power in der Abwehr gespielt, wir gewinnen deutlich an Qualität gegenüber den ersten Saisonspielen. So kann es weitergehen“,  bilanzierte ein zufriedener Trainer Peter Tietböhl. „

HSG Kleenheim-Langgöns: Bork, Siede; Suchantke (8), Bachenheimer (4), Rüspeler (5), Klug (5/1), Kleinpell, Weber, Böhm, Hausner , Lüdge (1), Pietzner (1), Eggers (4/1).

                                                                          Volkmar Köhler