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Aktuelles - Detail

Wichtiger Heimsieg gegen Bensheim

Handball-Oberliga Hessen, weibliche Jugend B:

Abwehr mit einer starken Torhüterin Vanessa Bork hat das Spiel gewonnen / HSG Kleenheim/Lang-Göns gewinnt beim 23:19 (11:9) gegen Bensheim/Auerbach das erste Spiel auf dem Hallenparkett

 

(vk) Nach dem dritten Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der weiblichen Jugend B hat sich die HSG Kleenheim/Lang-Göns durch einen wichtigen 23:19 (11:9) Heimsieg über die HSG Bensheim/Auerbach mit 4:2 Punkten auf den vierten Tabellenplatz verbessert hinter der punktgleichen wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt, die zu einem 24:13-Sieg bei Schlusslicht HSG Zwehren/Kassel (0:6) kam. Tabellenführer HSG Goldstein/Schwanheim (6:0) kam zu einem mageren 16:14-Erfolg beim Fünften wJSG Dittershausen/Waldau/Wollrode (2:2). Der punktgleiche Zweite HSG Rodgau Nieder Roden (6:0) landete einen 28:23-Heimsieg über den Vorletzten JSG Buchberg (0:6).

HSG Kleenheim/Lang-Göns - HSG Bensheim/Auerbach 23:19 (11:9)

Im Duell zweier hoch gehandelter Mannschaften kam die HSG Kleenheim/Lang-Göns zum ersten Sieg auf dem Hallenparkett. Die Gastgeberinnen mussten wieder ohne die verletzte Nina Eggers (Mittelhandbruch) antreten. Die Langgönser Spielgemeinschaft startete mit einer 3:1-Führung (4.) durch Celina Rüspeler. Über ein 3:3 (7.) konnte ein Fünf-Tore-Vorsprung zum 8:3 (14./Rüspeler) erspielt werden. Bensheim/Auerbach kam nach einer Auszeit besser ins Spiel. Beim 8:9 (21.) hatten die Südhessen den Anschluss hergestellt geschafft und kamen in dieser Phase immer wieder über Rugile Bartaseviciute zum Abschluss. Die Gastgeberinnen zeigten in dieser Phase Schwächen im Spiel 1 gegen 1 in der Abwehr und leisteten sich einige technische Fehler im Angriff. Gestützt auf eine sehr starke Torfrau Vanessa Bork, legte die Heimmannschaft einen Zwischenspurt ein, den Hannah Lüdge zum 11:8 abschloss. Beim 11:9 wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitansprache pochte Trainer Peter Tietböhl auf ein Verdichten der Abwehr und eine defensivere Ausrichtung gegen den Rückraum von Bensheim, der bis zu diesem Zeitpunkt nur ein Tor aus der Distanz erzielt hatte.

Die zweite Halbzeit eröffnete Kira Suchantke, die fünf ihrer sechs Treffer in den zweiten 25 Minuten erzielte, mit dem 12:9 nach 17 Sekunden. Bis zum 16:12 (36.) waren die Gastgeberinnen am Drücker. Bensheim änderte die Angriffskonzeption und stellte auf ein 4:2-System um. Die Heimmannschaft tat sich schwer, war nicht wie in der Halbzeit gefordert, aggressiv und defensiv ausgerichtet. Dadurch konnte der Gegner immer wieder über die gefährliche Kreisläuferin zum Erfolg kommen und Tor um Tor aufholen. Beim 17:16 (42.) nahm Coach Tietböhl die Auszeit und forderte erneut mehr Bewegung und Aggressivität in der Abwehr. Die Abwehr um Emelie Bachenheimer stand jetzt besser und im Angriff legte Celina Rüspeler einen Doppelpack zum 19:16 (44.) ein. Bensheim verkürzte noch einmal auf 18:20 (48.), ehe Marie Böhm, Hannah Lüdge und Kira Suchantke den Sack endgültig mit dem 23:18 (50.) zumachten. Bensheim konnte noch per Siebenmeter auf den 19:23-Endstand verkürzen.

»Wir haben uns heute gegenüber der Vorwoche sehr gesteigert. Es war aber nicht alles Gold was glänzte. In einigen Phasen hat unsere Abwehr den Pfad der Tugend verlassen, sich aber immer wieder selbst aus dem Tief befreit und dem starken Gegner Paroli geboten. Im Angriff haben wir einige Konzeptionen sehr gut gespielt, waren aber auf den Halbpositionen zu nah auf der Abwehr. Auch hat mir die große Zahl an technischen Fehlern nicht gefallen. Gefreut hat mich die abgezockte Chancenverwertung von Marie Böhm. Im Angriff hatten wir auf den Außenpositionen gegenüber Bensheim einen klaren Vorteil. Letztendlich haben wir das Spiel in der Abwehr gewonnen, die gestützt auf eine sehr starke Vanessa Bork immer wieder entscheidend die starken Rückraumspielerinnen von Bensheim in Schach gehalten hat. Glückwunsch an meine Mannschaft, so kann es weiter gehen. Durch die Niederlage von Ditterhausen gegen Goldstein sind die Uhren trotz unser Niederlage in Bad Soden wieder auf null gestellt«, so ein zufriedener Trainer Peter Tietböhl.

Es spielten: Bork, Siede; Schäfer, Suchantke (6), Ebert, Bachenheimer (2), Rüspeler (7/3),  Schmid, Schächer, Kleinpell, Weber (1), Böhm (2), Lüdge (5),  Lins.

                 Volkmar Köhler