Die zu erwartenden anfängliche Nervosität sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, bescherte den Gastgebern eine frühe 2:0 Führung die allerdings mit dem Ausgleich zum 2:2 in der 4 Minute die einzige bleiben sollte. Mit sieben Toren in Folge ließen die Mädchen um Spielführerin Lauren Bretz bis zu 14 Minuten keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende des Spiels die Punkte mit nach Hause nehmen würde. Über die Stationen 2:7, 3:9 und 4:15 ging es mit einem 5:17 in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Fernwälder Mädchen nicht, entscheiden Akzente zu setzen. Die zwei geworfenen Tore zum 5:18 und 7:19 basierten auf einer erneuten anfänglichen Unkonzentriertheit im Abwehrverhalten und auf vier verworfenen 100 % tigen Chancen und sechs technischen Fehlern innerhalb der ersten sechs Minuten im zweiten Spielabschnitt. Nach einer früh genommenen Auszeit spielte allerdings nur noch unsere HSG. In der 58. Spielminute stand, nach 22 Minuten ohne Gegentreffer und 14 Toren in Folge, auf der Hallenuhr das überdeutliche Ergebnis von 7:33.
„Sicherlich hätte unser Sieg noch höher ausfallen können. Hierfür müssen wir jedoch an unseren Abschlussschwächen arbeiten und die technischen Fehler abstellen.
Insgesamt bin ich mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Das schwierigste in dieser Saison wird es sein, die Mannschaft immer wieder auf solche Gegner einzustellen und die Motivation hochzuhalten“
Am 01. Oktober müssen wir bei der KSG Bieber ran. Auch hier wissen wir noch nicht, mit was für einem Gegner wir es zu tun bekommen. Das kommende spielfreie Wochenende wird uns allerdings Gelegenheit geben, die Mannschaft von Trainerin Lena Rabenau in Augenschein zu nehmen um die nötigen Spielinformationen an die Mannschaft weiter zu geben.
Es spielten: Ronya Dickhaut, Alica Heidt (2), Nele Barnusch (4), Lauren Bretz (5), Olivia Pietzner (4), Emely Nau(10),Tamara Preiß, Ann Sophie von Hagen(6), Tabea Neul (1), Nina Accetino (1)