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Aktuelles - Detail

Vorentscheidung gegen Kleenheim ?

Handball-Bezirksonberliga, weibliche Jugend A: SG Kleenheim/Lang-Göns lag im Spitzenspiel zu Hause gegen Hüttenberg nicht ein einziges Mal vorne / Trainer Andreas Nau glaubt nach der 19:25 (6:12)-Heimnieder-lage in der Rückrunde noch an die Chance auf die Meisterschaft

 

(vk) Das Spitzenspiel in  der Handball-Bezirksoberliga der weiblichen Jugend A zwischen den beiden verlustpunktfrei führenden Teams SG Kleenheim/Lang-Göns und TV Hüttenberg verloren die Langgönserinnen vor rund 100 Zuschauern in Oberkleen mit 19:25 (6:12) und sind mit 14:2 Punkten hinter dem neuen alleinigen Tabellenführer TV Hüttenberg (16:0) Zweiter. Da Kleenheim/Lang-Göns in der Rückrunde sowohl noch nach Hüttenberg als auch nach Mörlen muss, ist die Meisterschaft in weite Ferne gerückt. Gastgeber-Trainer  Andreas Nau dagegen glaubt in der Rückrunde noch an die Chance seiner Mannschaft, muss dabei aber nicht nur alle Spiele gewinnen, sondern vor allem auch die beiden  Spitzenduelle. In Oberkleen kam die SG, die einige B-Jugendspielerinnen im Kader als Ergänzungen dabei hatte, gegen die wesentlich gefährlicher und zielstrebiger agierenden Hüttenbergerinnen nicht zum Zuge, machte zu viele Fehler im Aufbau und Pass-Spiel und war vor allem im Angriff viel zu harmlos. Von beiden Außenpositionen wurden reihenweise die Möglichkeiten vergeben, auch weil die Hüttenberger Torfrau ein ganz starker Rückhalt war. Kleenheinm/Lang-Göns konnte nicht ein einziges Mal in Führung gehen. Nach dem 1:3-Rückstand (6.) konnte Tabea Neul beim 3:3 (9.) egalisieren. Kleenheim/Lang-Göns geriet dann wieder mit 3:6 (15.) und mit 6:11 (29.) schließlich in Rückstand, ehe die Seiten beim 6:12 gewechselt wurden.

Der Sechs-Tore-Rückstand war allerdings eine zu schwere Hypothek für die zweite Halbzeit. Dennoch kam noch einmal Hoffnung auf, als Emily Nau per Gegenstoß auf 12:14 (37.) verkürzte. Doch die von Trainer Dominik Mappes, der ruhig und sachlich agierte, gut eingestellten Hüttenbergerinnen setzten sich wieder auf 16:12 (42.) und dann auf 18:14 (47.) ab. Bei Kleenheim war Ann-Sophie vom Hagen wegen einer Grippe gehemmt, das  Zusammenspiel funktionierte unzureichend und die Abwehrarbeit war schwach (allzu oft kam die gegnerische Kreisläuferin frei zum Wurf). Zehn Minuten vor Ende war beim 14:20 aus Sicht der Gastgeberinnen alles entschieden. Vom Hagen traf noch einmal zum 16:20 (52.), doch es reichte nicht, am Ende stand eine deutliche Sechs-Tore-Niederlage.

SG Kleenheim/Lang-Göns: Ronja Dickhaut, Vanessa Bork; Lisa Ulm, Alicia Heidt, Emelie Bachenheimer (1), Lauren Bretz (1), Kira Suchantke (1), Olivia Pietzner (1), Tamara Preiss, Nina Eggers (4/1), Ann-Sophie vom Hagen (4), Tabes Neul (4), Nina Acetino, Emily Nau (3/1).

          Volkmar Köhler