(vk) Im drittletzten Heimspiel am 25.Spieltag in der 2.Bundesliga der Frauen hat die zuletzt sportlich so erfolgreiche SG Kleenheim (8./24:24 Punkte) mit dem Vierten SV Union Halle-Neustadt (29:19) am Sonntag um 16 Uhr einen der „Großen“ der Liga zu Gast.
Der Rang-13. BSV Sachsen Zwickau (18:30) eröffnet am Samstag um 17 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Neunten Kurpfalz Bären Ketsch (23:25) diesen Spieltag. Der Vorletzte TSV Haunstetten (15:33) hat am Samstag um 18 Uhr den Zehnten FSG Mainz 05/Budenheim (23:25) zu Gast. In einem Verfolgerduell stehen sich der punktgleiche Fünfte und Sechste HC Rödertal und DJK/MJC Trier (je 26:22) gegenüber. Die TG Nürtingen (7./25:21) erwartet den Zwölften SV Werder Bremen (19:29) am Samstag um 19:30 Uhr. Meister und Aufsteiger HSG Bensheim/Auerbach (45:3) gibt am Sonntag um 16 Uhr bei Aufsteiger HSG Hannover-Badenstedt (19:27) seine Visitenkarte ab. Der stark abstiegsgefährdete TuS Lintfort (15:33) erwartet den Rangdritten SGH Rosengarten.BW Buchholz (29:19). Schlusslicht SG H2Ku Herrenberg (14:30) trifft am Sonntag um 16.30 Uhr in eigener Halle auf den Überraschungszweiten TV Beyeröhde (30:18).
SG Kleenheim - SV Union Halle-Neustadt (Sonntag, 16 Uhr, Seidig-Sporthalle Oberkleen)
„Die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher nicht sein“, erklärt Kleenheims Trainer Lazar Cojocar, „Halle-Neustadt hat die Lizenz für die 1.Bundesliga beantragt und wir gehen in die 3.Liga zurück“. In Halle-Neustadt, da erinnern sich die Kleenheimerinnen ungern daran, war das erste von zwei Spielen, „wo wir keine Chance hatten, das zweite war dann bei der SGH Rosengarten-BW Buchholz“. In Halle-Neustadt führte Kleenheim sogar mit 4:0, musste aber dann dem Gegner das Feld und die Spielkontrolle überlassen und sich schließlich mit 24:33 geschlagen geben. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ist international aufgestellt und setzte in der Hauptsache auf Skandinavierinnen im Rückraum. Da ist vorneweg Helena Mikkelsen zu nennen, die auf allen Rckraumpositionen spielen kann. Auf Außen spielt die aus Viborg gekommene Dänin Sarah Soerensen Andreassen und im Rückraum ist beim Team von Trainer Jörgen Gluver Mathilde Steenholt Sörensen zu Hause. Nach wenigen Spieltagen wurde auf der Torwart-Position aus Verletzungsgründen nachgebessert und die Kroatin Anica Gudelij, die schon eine Art Publikumsliebling in Halle-Neustadt ist, verpflichtet. „Das ist eine komplette Mannschaft, die können von den Voraussetzungen her aufsteigen“, sagt Cojocar. Bei Kleenheim ist für Tanja Schorradt die Saison beendet. „Wir wollen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, sagt der Kleenheimer Trainer. Und aus den letzten vier sog. „Endspielen um den Klassenerhalt“ holte Kleeenheim die optimale Ausbeute von 8:0 Punkten.
Volkmar Köhler