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Aktuelles - Detail

Celina Rüspeler beim Torwurf. Bild: Wolfgang Pachner

Verdienter 27:23 (14:9)-Heimerfolg der HSG Kleenheim-Langöns in der 3.Liga

Die HSG Kleenheim-Langgöns hat sich in der Dritten Liga (Staffel Ost) für die blutleere Vorstellung in Markranstädt rehabilitiert und am Sonntagabend den zweiten Saisonsieg gefeiert.

(mcs). Zwar war im Angriffsspiel des Teams von Trainer Marc Langenbach auch gegen die TSG Ketsch II nicht alles Gold, was glänzte, unter dem Strich gelang gegen die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Kreis aber ein verdienter 27:23 (14:9)-Heimerfolg, wodurch die Kleebachtalerinnen ihr Punktekonto ausgleichen konnten (4:4).

„Die Einstellung hat heute von Beginn an gepasst, in dieser Hinsicht lagen Welten zwischen dem heutigen und dem letzten Spiel. Natürlich gibt es immer noch Dinge, die wir verbessern können, aber heute bin einfach nur zufrieden, da auch das Tempo- und Umschaltspiel gut geklappt hat und wir in der Deckung zudem wieder super standen“, verteilte der SGK-Coach im Anschluss reichlich Lob.

In der ersten Viertelstunde sah es allerdings zunächst so aus, als würden die Kleenheimerinnen an die schwache Angriffsvorstellung der Vorwoche anknüpfen. Lediglich drei Treffer gelangen in den ersten 15 Minuten, ein 3:6-Rückstand war die beinahe schon logische Folge. Doch die offensive Glaubenskrise der Langenbach-Sieben währte nicht lange, denn ein beeindruckender 7:0-Lauf binnen sieben Minuten, abgeschlossen durch Katharina Weber, bedeutete nach 22 Minuten eine 10:6-Führung. Und weil das Bällchen auch in der Folge gut lief, konnte Kleenheim-Langgöns die Führung bis zur Pause sogar noch leicht ausbauen (14:9).

Dieser Fünf-Tore-Vorsprung hatte dann auch über weite Teile der zweite Hälfte Bestand, so sehr sich die „Kurpfalz Bären“, so der Spitzname des Ketscher Teams, auch mühte, wollte den Gästen keine Wende gelingen. So hielt die Langenbach-Sieben die souveräne Führung sowohl beim 16:11 (37.) als auch beim 22:17 (48.) in Händen. Immer wieder gelangen den SGK-Damen Durchbrüche, die Siebenmeter zur Folge hatten und die von der makellosen Stina Karlsson  (neun Versuche, neun Tore) traumwandlerisch sicher verwandelt wurde. Gemeinsam mit der abgezockten Schwedin wurde auch Kreisläuferin Wagner, die neun Treffer beisteuerte, zur Matchwinnerin. Satte 20 der 27 Treffer gingen auf das Konto des Kleenheimer Duos. „Auch wenn es immer mal wieder Phasen gab, in denen es nicht so lief, haben wir uns aus diesen Tiefs herausgezogen. Das hat mir sehr gut gefallen. Wir haben in dieser Woche intensiv gearbeitet und vieles davon umgesetzt“, resümierte ein zufriedener Langenbach.

Kleenheim-Langgöns: Buhlmann, Bork – Barnusch, Bachenheimer (1), Schuch, Rüspeler, Schorradt (2), Suchantke, vom Hagen (1), Kiethe (2), Lüdge, Weber (9), Langenbach (1), Karlsson (11/9), Kneller, Winkes.

Ketsch: Moormann, Rüttinger – Goudarzi (1), Klacar, Haupt (4/3), Büssecker (1), Oßwald (10), Reuthal (1), Kessler, Möllmann, Berg, Novichikina (1), Eckhardt (4/1), Vay (1).

Schiedsrichter: Völkening/Zollitsch (Meißen/Minden). - Zuschauer: 180. - Zeitstrafen: fünf (Schuch zwei, Schorradt, vom Hagen, Weber) – sechs (Eckhardt zwei, Haupt, Berg, Novochikina, Vay). - Siebenmeter: 10/9 – 4/3.