Zum Hauptinhalt springen

Aktuelles - Detail

Siegesserie wird allmählich unheimlich

Siegesserie der SG Kleenheim wird unheimlich / Nach 29:22 (12:9)-Erfolg bei

der TSG Münster seit elf Spielen bei 21:1 Punkten unbesiegt / Fabian Hoepfner mit 14/6 Treffern, Jens Elsner und Yannik Woiwod sagenhaft, aber eigentlich die gesamte Mannschaft

 

(vk) Die Siegesserie der SG Kleenheim in der Handball-Oberliga Hessen der Männer wird allmählich unheimlich. Die Kleenheimer gewannen auch am Samstag Abend bei der TSG Münster in der Kelkheimer Vorstadt mit 29:22 (12:9) und sind seit damit bei 21:1 Punkten seit elf Spielen ungeschlagen. Das ist einmalig! Selbst Trainer Johannes Wohlrab kann sich nicht erinnern, so eine Serie schon einmal absolviert zu haben. „Selbst im Aufstiegsjahr (in die 3.Liga, Red.) haben wir sechs Spiele einmal hintereinander gewonnen, aber dann wieder verloren“, sagt Wohlrab, der noch Spieler war in der Saison 2010/11.

Jonas Ulshöfer brachte Münster in Führung. Der 14-fache Kleenheimer Torschütze Fabian Hoepfner sorgte beim 3:2 (8.) für die erste Kleenheimer Führung. Nach gut zwölf Minuten gelang David Straßheim das 6:3 für den Gast. „Münster war heiß wie Frittenfett, die Mannschaft steckt im Abstiegskampf, wir haben aber gut dagegen gehalten in der hitzigen Atmosphäre“, erläuterte der Keeenheimer Trainer. Beim 8:9 (20.) schaffte Ulshöfer den Anschlusstreffer für die Hausherren, ehe die Kleenheimer Deckung wieder fast zehn Minuten ohne Gegentor blieb und sich auf 12:8 (29./Hoepfner) absetzte. Bastian Schwarz verkürzte für Münster auf den 9:12-Pausenrückstand.

Nach Wiederbeginn erhöhte Kleenheim auf 17:12 (39./Hoepfner). Münster kam aber wieder auf 15:17 (43.) und 17:19 (48.) heran, ehe Kleenheims Spielmacher Dennis Köhler seine Mannschaft mit 21:17 (50.) in Führung brachte. Hoepfner erhöhte den Vorsprung auf 25:18 (55.). Das 27:19 (57.) durch einen weiteren Siebenmetertreffer von Hoepfner bedeutete spätestens die Entscheidung. „Wir haben wieder super gedeckt mit einem einmal mehr sehr starken Jens Elsner im Tor“, erläuterte der Kleenheimer Trainer.

„In der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft noch einmal gesteigert, gerade als Münster noch einmal stark aufkam, haben wir sehr diszipliniert gespielt in Durchgang zwei“, lobte Johannes Wohlrab, der natürlich dem 14-fachen Torschützen Fabian Hoepfner und dem starken Kreisläufer Yannik Woiwod ein „sehr starkes Spiel“ jeweils bescheinigte.

„Woiwod hat noch drei Siebenmeter herausgeholt und sechs Tore gemacht“, lobte Wohlrab den jungen Kleenheimer Spieler. „Aber man kann eigentlich keinen Einzelnen hervorheben, das ganz Konstrukt hat wieder funktioniert“, analysierte der Kleenheimer Trainer, der nur zehn Feldspieler aufbieten konnte, weil Micha Wiener (verletzt) und Jörg Heimbach (privat verhindert) fehlten.

TSG Münster: Busch, Kunz, Klein; Kruse (2), Dobhan, Storck (1), Schwarz (9/3), Ulshöfer (7), Ikenmeyer (2), Jacobi (1), Katzer, Schuster, Dries.

SG Kleenheim: Elsner, Eckhard; Hoepfner (14/6), Keil (1), Straßheim (1), Weinandt, Köhler (2), Weller (1), Woiwod (6), Reusch (1), Kollmann (3), Friedrich.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kaiser / Paul (HSG Dietesheim/Mühlheim / HSG Obertshausen/Heussenstamm) / Zuschauer: 150. / Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Storck, Jacobi, Schuster/zwei - Keil, Weinandt, Woiwod/zwei, Kollmann). / Siebenmeter: 5/3 - 6/6.

 

 

                                      Volkmar Köhler