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Aktuelles - Detail

SG Kleenheim II besiegt Tabellenführer

Handball-Bezirksoberliga, Männer: SG Kleenheim II schafft die Sensation und besiegt Tabellenführer / TG Friedberg kassiert in Oberkleen mit 25:26 (14:14) die erste Saisonniederlage / Kleenheim II mit drei Spielern, die jeweils ein halbes Dutzend Treffer erzielten

 

(vk) Die Handball-Bezirksoberliga der Männer hat am viertletzten und 23.Spieltag ihre erste große Sensation, denn der bislang unbesiegte Spitzenreiter TG Friedberg (lediglich zwei Remis kassiert) musste beim neuen Tabellensiebten SG Kleenheim II (22:24 Punkte) die erste Saisonniederlage hinnehmen und hat bei 42:4 Zählern nur noch vier Punkte Vorsprung vor dem Zweiten TSF Heuchelheim (38:8), die beim TV Wetzlar I (13./12:34) einen 31:21 (15:12)-Sieg feierten. Friedberg bekommt allerdings wegen fehlender Schiedsrichter noch zwei Punkte abgezogen und muss am Samstag, 28.April 2018 um 19.30 Uhr im Spitzenspiel in Heuchelheim antreten

SG Kleenheim II - TG Friedberg 26:25 (14:14)

Zu was die Kleenheimer imstande sind, zeigte die Mannschaft in diesem Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, denn mit einem kompletten Kader von 14 Spielern hatte das Trainergespann Micha Wiener / Rolf Weckmann deutlich mehr Variationsmöglichkeiten. Dabei schienen die Wetterauer Kreisstädter bis acht Minuten vor Ende angesichts einer 24:21-Führung (52.) durch Spielmacher Marco Zinnel auf Kurs. Doch die Hausherren gaben sich mit vollem Kader nicht geschlagen und kamen durch drei verwandelte Siebenmeter von Leon Dilges zum 24:24-Ausgleich (55.), ehe Friedberg I durch Benedikt Ploner wieder mit 25:24 (56.) in Führung ging. Wieder war es Dilges, der zum 25:25 (58.) traf. Erst 32 Sekunden vor Ende sorgte der schnelle Marc Weller für den Kleenheimer 26:25-Siegtreffer. 27 Sekunden vor Ende nahm Friedberg noch eine Auszeit, schaffte aber nicht mehr den Ausgleich. Friedberg legte nach Spielende Protest ein, weil es bei der Disqualifikation nach einem Foul gegen Kleenheims Torhüter Moritz Schäfer (40:37 Min.) keinen Siebenmeter gab, sondern neben der Disqualifikation noch nur zu einem Bericht kam!

Kleenheim II ging beim 3:2 (5.) durch Cedrick Kollmann, der ebenso wie Marc Weller auf sechs Tore kam wie auch Leon Dilges (6/4), erstmals in Führung. Faatz holte beim 5:4 (10.) für Kleenheim II die Führung wieder zurück und Tim Tonhäuser erhöhte auf 8:6 (12.) für die Hausherren, ehe Friedberg nach drei Toren in Folge beim 9:8 (15.) durch Dario Pozgai wieder vorne lag. Nach dem 10:10 (20./ Sebastian Henze) baute Friedberg seinen Vorsprung auf 13:10 (25.) durch Marcel Jonscher aus. Kollmann gelang beim 13:13 (29.) wieder der Gleichstand und Marc Weller sorgte zwölf Sekunden vor dem Wechsel für den 14:14-Halbzeitstand. 

Nach Wiederbeginn brachte Kollmann Kleenheim II wieder mit 16:15 (32.) nach vorne, ehe der Tabellenführer nach vier Toren in Folge durch Elvin Petrosanec mit 19:16 (39.) führte. Zinnel gelang das 21:17 (44.) für Friedberg und auch das 24:21 (52.), ehe, wie bereits eingangs erwähnt, Kleenheim II den Spieß noch umdrehte und vor über 100 Zuschauern einen doch fast sensationell zu nennenden 26:25 (14:14)-Sieg landete.

SG Kleenheim II: Aljoscha Vogt, Moritz Schäfer; Leander Hanika, Benjamin Marwald, Sebastian Henze (1), Philipp Schäfer (1), Tim Tonhäuser (1), Phlipp Brandenburger, Leon Dilges (6/4), Marc Weller (6), Steffen Rehorn (2), Alexander Faatz (3), Cedrick Kollmann (6), Marvin Drubig.

TG Friedberg: Radu Balazs, Jonas Biaesch; Tim Durchdewald, Marco Zinnel (4), Benedikt Ploner (5), Marcel Jonscher (4), Christian Schmidt (1), Jöran Mahr, Ole Reeb, Elvin Petrosanec (4), Constantin Vellenzer, Daniel Jakobi, Andre Avemann (3), Dario Ozgai (4). 

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Philipp Becker / Matthias Hofmann-Weißberg (TV Wetzlar). / Zuschauer: 110. / Zeitstrafen: 8:16 Minuten (Henze, Tonhäuser/zwei, Faatz - Ploner, Schmidt, Mahr/zwei, Petrosanec, Pozgai/drei/Disqualifikation 43:49 Min.). / Disqualifkation und Bericht (nach Foulspiel): Moritz Schäfer (SG Kleenheim II / 40:37 Min.). / Siebenmeter: 4/4 - 0. 

                                                          Volkmar Köhler