(vk) Zwei Spiele noch stehen vor den 14 Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga der Männer und noch ist die Meisterfrage offen (Griedel oder Heuchelheim) und auch wer am Ende den undankbaren vorletzten Rang (Relegationsrang) belegen wird. Der Tabellenvierte SG Kleenheim II (33:15 Punkte) hat es dabei mit dem auf Rang zwölf postierten gefährdeten Aufsteiger TV Wetzlar (13:35) am heutigen Samstag zur Eröffnung des 25.Spieltags um 17 Uhr in der Sporthalle der Eichendorff-Schule des Wetzlarer Stadtteils Dalheim zu tun. Gefährdet ist auch der punktgleiche Vorletzte HSG Dilltal (13:35), der sich im Heimspiel heute um 19 Uhr in Werdorf gegen den Neunten TuS Vollnkirchen (18:30) keine Heimniederlage wegen des schlechteren direkten Vergleichs mit Wetzlar erlauben darf. Auch der aktuelle Elfte TSV Södel (16:32), dem noch vier Punkte wegen fehlender Schiedsrichter aberkannt werden, und der beim Dritten HSG Pohlheim II (34:14) zu Gast ist, kommt noch für den Relegationsrang in Frage.
TV Wetzlar - SG Kleenheim II (heute / Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Eichendorff-Schule Wetzlar-Dalheim)
„Wir wollen stärkster Aufsteiger bleiben, Platz vier halten und unsere beiden letzten Spiele möglichst gewinnen“, sagt Kleenheims Trainer Micha Wiener, dessen Team am letzten Spieltag den starken Mitaufsteiger HSG Hungen/Lich am Samstag, 29.4.2017 um 20 Uhr in Oberkleen erwartet. „Wir wollen uns am Ende nicht vorwerfen lassen, den Abstiegskampf beeinflusst zu haben“, erläutert Wiener weiter. Die endgültige Kleenheimer Kader wird sich dabei erst kurzfristig klären, denn drei Stunden nach
dem Anpfiff der zweiten Mannschaft spielte die erste Kleenheimer Mannschaft in der Oberliga um 20 Uhr in Oberkleen und zwei Spieler müssen wenigstens doppelt spielen und nach dem Abpfiff in Wetzlar schnellstens nach Oberkleen fahren. Im Hinspiel schafften die Kleenheimer das Rekordergebnis und gewannen mit 45:26, landeten damit den von den Toren her höchsten Sieg und schafften einen von zwei Erfolgen mit mehr als 40 erzielten Toren.
Volkmar Köhler