(vk) Zum Abschluss des achten Spieltags in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen treffen im Derby der Sechste TSV Griedel (6:6 Punkte) und der Achte SG Kleenheim II (6:8) am Sonntag um 15.30 Uhr in der Butzbacher Sporthalle aufeinander.
Am Samstag eröffnet der Dritte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (10:4) den Spieltag bereits um 15 Uhr mit dem Verfolgerduell beim Vierten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (7:5). Um 18 Uhr hat der Zehnte Aufsteiger TV Hüttenberg II (4:8) den Zweiten HSG Goldstein/Schwanheim (10:4) zu Gast.
Und am Sonntag um 13 Uhr muss Oberliga-Absteiger HSG Lumdatal (7./6:8) beim punktgleichen Tabellenvordermann TSG Eddersheim II antreten.
TSV Griedel - SG Kleenheim II (Sonntag, 15.30 Uhr, Sporthalle Butzbach)
Das Derby der beiden Kontrahenten war stets umkämpft mit wechselhaftem Ausgang. Und so scheint der Spielausgang auch dieses Mal wieder völlig offen zu sein. „Trotz des schwachen Starts ist für mich Kleenheim II Favorit, die Mannschaft hat bislang nicht das, was sie können, auf die Platte gebracht“, bewertet Griedels Trainer Arno Lang die Lage. Bei Griedel wird Lena Wawrzinek (Urlaub) fehlen und der Einsatz von Lisa Frank ist fraglich. Bei Griedel haben mit Jacqueline Schmitt (HSG Fernwald), Lisa Frank (TV Hüttenberg) und Annette Szymanski (HSG Grünberg/Mücke) „alle drei Neuzugänge gut eingeschlagen“, zeigt sich Arno Lang von daher zufrieden. „Wir haben ein Heimspiel, wollen alles geben, um die Punkte zu behalten“, sagt Lang, der natürlich mit seiner Mannschaft an „die Leistung vom Spiel gegen Goldstein anknüpfen will“.
„Griedel hat gegen Goldstein/Schwanheim gewonnen und gegen Gettenau/Florstadt verloren“, kann Kleeheims Trainer Etienne Emmert die Leistung der Gastgeberinnen nicht so recht einschätzen. „Die Mannschaft ist neu zusammengesetzt und hat mit Spielerinnen wie Julia Krombach, Madelene Dietz, Lisa Frank oder auch Elena Schneider gute Leute im Kader“, sagt Emmert, der personell noch einiges offen lassen musste und wohl erst nach dem Freitag-Training entscheiden wird, weil es mit den jungen Spielerinnen auch darum geht, wer eine halbe Stunde später am Sonntag um 16 Uhr in Oberkleen zum Kader der ersten Mannschaft gehört.
Volkmar Köhler