(mcs). Allerdings zeigte das Team in Abwesenheit von Trainer Micha Wiener, der zeitgleich mit der Oberligamannschaft in Vellmar antrat, Moral und machte einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand wett. Mit nun 9:1 Punkten nehmen die Kleebachtaler aber nun einen starken zweiten Tabellenplatz ein. Zudem rehabilitierten sich die Gäste für die bittere Vorjahresklatsche.
„Es war wirklich ein spannendes Spiel, in dem wir mit dem Punkt denke ich gut leben können. Wir haben den Ausgleich zwar spät kassiert, hätten das Spiel aber auch gut und gerne verlieren können. Ein Lob muss ich an Aljoscha Vogt aussprechen, der wirklich klasse gehalten hat“, berichtete HSG-Akteur Christian Keil im Anschluss an die Partie am Sonntagabend.
Mit dem Schwung der ersten vier Siege waren die Gäste gut gestartet und lagen nach Tim Tonhäusers 8:5 (12.) schnell nennenswert in Front. Ebenso schnell war die Führung dann aber auch dahin (8:8, 17.), da Kleenheim-Langgöns im Angriff den Faden verlor und in der Deckung keinen Zugriff mehr auf die Mörlener Akteure bekam. Dass es zur Pause immerhin 14:14 hieß, war Torhüter Vogt zu verdanken, der bärenstark parierte.
Doch auch den Start in Hälfte zwei verpennten die Gäste und lagen nach 38 Minuten mit 16:20 in Rückstand. Im Anschluss versuchte sich Kleenheim-Langgöns, das in Abwesenheit Wieners von Julian Reusch gecoacht wurde, mit einer offensiven Abwehrvariante und hatte damit Erfolg, zumal Marc Weller wichtige Bälle stibitzte. So war bereits beim 21:21 (42.) der Ausgleich hergestellt, bis in die Schlussphase hinein blieb die Partie dann ausgeglichen. Rund 30 Sekunden vor dem Ende war es Sebastian Henze, der sein Team mit dem seinem Tor des Abend mit 29:28 in Führung brachte, doch weil die HSG Kleenheim-Langgöns bei einer Eins-gegen-Eins-Situation in der Abwehr pennte, gelang Sebastian Dietz per Siebenmeter kurz vor Schluss noch der unter dem Strich verdiente 29:29-Ausgleich für Mörlen.
Kleenheim-Langgöns: Westphal, Vogt – Tonhäuser (1), Keil (4), Klarner (5), Henze (5), Ewald, Eckhardt-Helmes (3), Hanika, Dilges (2/1), Keßler (5), Drubig, Barbaric, Weller (4).