Bei der TSG Eddersheim sah Coach Christian Manderla zwar "eine über 60 Minuten Spielzeit gerechte Teilung der beiden Zähler", doch genauso "wäre für uns irgendwie mehr drin gewesen, da wir auf dem Feld die besseren Ansätze hatten, unser Potenzial aber nicht richtig ausschöpfen konnten", fasste der Übungsleiter zusammen. Am Ende trennten sich die beiden Reserveteams mit 28:28 (15:14)-Unentschieden. Bis zur 20.Spielminute hatten die Hausherrinnen die Spielkontrolle für sich übernommen und waren mit 12:9 in Führung gegangen, vornehmlich weil die Grün-Weißen in der Abwehrformation nicht die letzte Konsequenz zeigten. Aufgrund des gut strukturierten Offensivspiels der Kleebachtalerinnen hielt man den Rückstand bis zur Pause hingegen lediglich auf einem Treffer. "Wir haben im Angriff sehr gute Lösungen gefunden, aber auf unerklärliche Weise zu viele Gegentore zugelassen", bilanzierte Manderla. Besonders bitter stießen dem Cheftrainer hingegen die anfänglichen zehn Spielminuten nach dem Wiederanpfiff auf, denn in dieser Zeit zogen die Gastgeberinnen wieder mit 21:16 davon. Doch die SGK ließ sich im weiteren Verlauf nicht abschütteln, glich aber erst in der 58.Minute durch Franziska Dietz zum 27:27 aus. Im Anschluss machten die Gäste noch einen weiteren Rückstand wett und sicherten dieses Ergebnis dann abschließend. "Die ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang war gewissermaßen der Schlüssel für das Remis. Hätte die Partie noch ein paar MInuten länger gedauert, hätten wir den Sieg holen können", mutmaßte Manderla.
Eddersheim: Kuptschitsch, Thiel; Grünewald, Gottfried (2), Rühl (12/9), Schrodt, L.Walter (1), N.Walter (3), Majstorovic (2), Ullrich (4), Lopes (2), Breitenfelder, Braun, Reitmeier (1)
Kleenheim: Altenheimer, Stahl; Heidt (4), Barnusch, Dietz (8), Schuch (6), Hänsel (1), Kuschel, vom Hagen (1), Blasini, Pietzner (2), Bretz, Marwald (6/1)
Zuschauer: 30 Schiedsrichter: Laible/Ungerer (Wiesbaden/Frankfurt) Zeitstrafen: 8:6 Siebenmeter: 9/9 : 1/1