(vk) Noch einmal komplett ist das heimischen Quartett am elften und letzten Spieltag zum Vorrundenende in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen im Einsatz, wobei zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele auf dem Plan stehen. Die heimischen Vertreter spielen alle am Samstag, zudem sind noch zwei Spiele am Sonntag terminiert. Bereits um 15 Uhr ist der Vorletzte TV Hüttenberg II (4:14 Punkte) beim Siebten FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel (9:11) zu Gast. Eine Stunde später muss der Achte HSG Lumdatal (8:12) beim souveränen, verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (20:0) um 16 Uhr antreten.
Um 17.15 Uhr erwartet der Zweite HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (13:7) den Neunten TV Idstein (7:13). Den Reigen der heimischen Auftritte beendet um 20 Uhr am Samstag der Sechste SG Kleenheim II (11:9), der den Fünften HSG Goldstein/Schwanheim (12:8) in Oberkleen zu Gast hat.
SG Kleenheim II - HSG Goldstein/Schwanheim (Samstag, 20 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
Die Kleenheimerinnen haben sich in den letzten Spielen stabilisiert und der Rückstand zum Gegner am Samstag beträgt nur noch einen Zähler. Allerdings bereitet die personelle Seite Kleenheims Trainer Etienne Emmert erhebliche Kopfschmerzen. Nele Barnusch ist verletzt, Lisa Schäfer fraglich, Therese Blasig wird aus privaten Gründen fehlen und der Einsatz der zuletzt so starken 18-jährigen Ann-Sophie vom Hagen ist nicht sicher, weil sie möglicherweise auch in der ersten Mannschaft in Markranstädt gebraucht wird. „Die personellen Sorgen sind auch meine Sorgen“, sagt Emmert, der erst die Abschluss-Trainings bei erster, zweiter Mannschaft und der weiblichen Jugend A abwarten muss. „Goldstein ist nicht zu unterschätzen, besonders wenn sie in Fahrt kommen, wir treffen da schon auf viel Qualität“, sagt Emmert, der hofft, „dass wir unser Angriffsspiel wie zuletzt gestalten können und noch besser verteidigen“. Mit den Rückraumspielerinnen Melda Portakal und Nicole Fäth sowie auch Kreisläuferin Katja Bulic und Außen Patricia Döppner haben die Frankfurterinnen einige Spieler im Team, die schön höherklassig gespielt haben.
Volkmar Köhler