(mcs) Nicht nur der gute Start ins neue Jahr mit zwei Siegen aus zwei Heimspielen sprechen dafür, dass die HSG als Favorit in die Partie gegen die Vellmarer geht, sondern auch die Tatsache, dass der nordhessische Aufsteiger abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegt. Erst ein Sieg konnte der Neuling bislang verbuchen, und dabei soll es nach dem Wunsch von Matthias Wendlandt auch nach dem Wochenende bleiben. Ob des äußerst knappen 25:23-Hinspielerfolges, warnt der SGK-Coach seine Truppe allerdings vor dem TSV. „Vellmar hat eine körperlich sehr starke Mannschaft. Auch wenn sie bislang kaum gepunktet haben, wissen wir doch noch genau, wie schwer wir uns dort in der ersten Partie getan haben. Das sollte uns Warnung genug sein“, so Wendlandt.
„Kaum gepunktet“ ist vom Kleenheimer Trainer sogar noch sehr nett ausgedrückt, denn die Nordhessen konnten bislang erst eine einzige Partie in der Oberliga gewinnen, im Dezember gelang ein 34:28-Sieg bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Alle weiteren 15 Spiele wurden aber verloren, weshalb der Aufsteiger abgeschlagen mit 2:30 Punkten auf dem letzten Platz liegt und die Klassenerhaltshancen nur noch theoretischer Natur sind.
Dennoch ist auch bei der SGK nicht alles eitel Sonnenschein, zumindest nicht bei der Personalsituation. So muss Coach Wendlandt vermutlich weiterhin auf Linksaußen Fabi Hoepfner verzichten, zudem ist Torhüter Manuel Eckhardt aktuell krank. Auf vollständige Genesung von Kreisläufer Micha Wiener bis zum Wochenende hofft der Trainer zumindest noch.
Die zuletzt den Wetterbedingungen zum Opfer gefallene Partie bei TuSpo Obernburg wurde im Übrigen neu terminiert, Kleenheim-Langgöns reist nun am Mittwoch, den 1. April – kein Scherz – nach Südhessen. Anwurf ist dann um 20 Uhr.