(vk) Nur sechs Begegnungen (davon fünf am Samstag) hat der 19.Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der Männer zu bieten, denn Hüttenbergs U 23 und die SG RW Babenhau- sen (28:29) haben ihre Partie bereits gespielt. Ein Heimspiel vor der Brust hat der Sechste HSG Pohlheim (21:15 Punkte), der am Samstag um 20 Uhr in Holzheim den nicht zu unter-schätzenden Achten TSG Offenbach-Bürgel (17:19) zu Gast hat. Zur selben Zeit erwartet der Zweite HSG Wettenberg (27:9) den Fünften ESG Gensungen/Felsberg (21:13) in Launsbach. Tabellenführer HSG Wetzlar U 23 (30:6) ist am Samstag um 18.30 Uhr beim designierten Absteiger Schlusslicht Hünfelder SV (2:34) in der Favoritenrolle. Der Dritte SG Kleenheim (26:8) muss beim abstiegsgefährdeten Elften TSG Münster (12:24) nach dem Pokalaus in Dresden schon alle Register ziehen, um wieder erfolgreich zu sein.
TSG Münster - SG Kleenheim (Samstag, 19 Uhr, Eichendorfe-Schule Kelkheim-Münster)
„Wir waren natürlich sehr geknickt nach dem Pokalaus, haben den Wettbewerb jetzt aber auch schnell abgehakt und können uns nun wieder voll und ganz auf die Liga konzentrieren“, sagt Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab. Bei der Niederlage als Gast vom HC Elbflorenz Dresden II kamen die Kleenheimer mit dem „Harzen“ einmal mehr nicht zurecht und zum anderen hatten die Sachsen drei Spieler aus der Zweitligamannschaft (war regelkonform) dabei! „In Münster müssen wir eine absolut gute kämpferische Leistung zeigen, um dort zu gewinnen“, erläutert der Kleenheimer Trainer. Im Hinspiel beim 35:30-Erfolg der Kleenheimer waren Sebastian Jakobi (6), Julian Schuster, Holger Kruse (je 5) und der gefährlichste Werfer Bastian Schwarz (5/1) die Haupttorschützen der Kelkheimer Vorstädter. „Münster ist eine junge Mannschaft, die sehr emotional spielt und nie aufgibt, da müssen wir dagegen halten“, sieht Wohlrab alles andere als ein leichtes Spiel auf seine Mannschaft zu kommen. Zudem steht Münster im Abstiegskampf und belegt bei aktuell zu erwartenden vier Absteigern den ersten Abstiegsplatz. Kleenheims Kader bleibt gegenüber dem Spiel in Dresden unverändert, denn weiter stehen Cedrick Kollmann und Yannick Dubiys verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Volkmar Köhler