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Aktuelles - Detail

Max Leger in Aktion Bild: Wolfgang Pachner

Niederlage für die Männer der HSG Kleenheim-Langgöns I

Die weiße Weste der SG Kleenheim-Langgöns in der Männerhandball-Oberliga Hessen ist seit dem gestrigen Sonntagabend dahin. Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn des TuS Dotzheim mussten die Grün-Weißen letztendlich eine herbe 26:38 (8:16)-Niederlage einstecken.

 Dabei war es bereits ein absoluter Horrorstart, der den Hausherren keinen guten Verlauf der Begegnung versprechen sollte. In der 9.Spielminute war es nämlich Gästeakteur Johannes Schuhmacher, der zum 5:0 für die Wiesbadener Stadtteiler einnetzte. Auch wenn die Kleenheimer im Anschluss endlich für einen erlösenden eigenen Treffer sorgten, änderten sich die Verhältnisse auf dem Parkett nicht grundlegend. Während die Kleebachtaler auf der eigenen Seite Probleme hatten, durch die stabile Defensivreihe der Gäste durchzustoßen, fanden sie auch nur wenige Lösungen gegen die variable Angriffsstruktur des TuS. So war es in der 17.Minute erneut Schuhmacher, der zum 10:3 für die Dotzheimer aufstockte. Mit nur acht eigenen Treffern im ersten Durchgang war der Knackpunkt der Niederlage sicherlich in der mageren Angriffsleistung der SGK zu suchen. Zwar netzte Cedrik Kollmann nach dem Wiederanpfiff in der 35.Minute, doch der verkürzende Treffer zum 10:20 war dann nicht der Spielstand, den sich die Gastgeber vorgestellt hatten. Im weiteren Verlauf der zweiten 30 Minuten sorgten die Kleenheimer zumindest dafür, dass der Vorsprung der Gäste nicht noch weiter ausuferte, aber eine wesentliche Wendung konnten die Mittelhessen nicht mehr bescheren. Demzufolge sicherten sich die Gäste letztlich einen klaren Sieg mit satten zwölf Treffern Vorsprung.

Kleenheim: Elsner, Eckhard; Hoepfner, Strasheim (5), Wolf, Heimbach, Spieß (5/3), Wiener (2), Kollmann (4), Leger (6), Patt (1), Friedrich (1), Faatz (2), Scheibel

Dotzheim: Toru, Robinson; Kovacs (5), Schuhmacher (7), Assmann (3), Schöbert (6), Schmidtmann (2), Föller (1), Funk, Welkenbach, Battermann, Reinheimer (2), Teuner (11/6), Kaczmarek (1)

Zuschauer: 200   Schiedsrichter: Hohm/Petry (Großostheim/Obernburg)   Zeitstrafen: 6:4   Siebenmeter: 4/3 : 6/6