„Es war das erwartet kampf- und körperbetonte Spiel. Leider haben wir diesen Kampf zu Beginn nicht angenommen und waren nicht richtig bei der Sache. Als wir langsam ins Spiel kamen, mussten wir gleich zwei personelle Ausfälle verkraften. Aber trotzdem haben wir es dann gut gemacht, weil viele Spieler Verantwortung übernommen haben. Trotz der klaren Führung blieb es bis zum Schluss aber eine ziemlich hektische Partie“, so SGK-Trainer Julian Reusch, der vor allen Dingen Jannis Keßler und Philipp Brandenburger lobend hervorhob.
Während die Gäste auf Christian Keil verzichten mussten, fehlte bei den Hausherren Toptorjäger Jonas Seifart, was die Blattner-Sieben aber noch schwerer auszurechnen machte. Kirchhain/Neustadt startete auch gut (2:0, 2.), erst nach rund zehn Minuten waren die Gäste im Spiel angekommen (6:6). Dann aber verdrehte sich Niklas Klarner das Knie, Tim Tonhäuser wurde nur kurz darauf wegen eines Foulspiels beim Gegenstoß berechtigterweise mit der Roten Karte bedacht. Reusch musste seine Abwehr umstellen, was zunächst noch Probleme mit sich brachte, die sich später aber gaben. Vorne lieferte Marc Weller ein gutes Spiel ab, sodass es zur Pause 15:14 für Kleenheim-Langgöns hieß.
Nach dem Wechsel blieb es noch bis zum 21:20 (41.) eng, dann setzte sich die Reusch-Sieben aber ab (24:20, 43.). Philipp Schäfer und Alexander Faatz übernahmen nun Verantwortung, auch Leon Dilges lieferte ein gutes Spiel ab, sodass der Tabellenführer beim 29:23 (53.) klar auf Siegkurs lag. Auch wenn sich die Gastgeber bis zum Schluss nicht aufgaben, schaukelten die Kleebachtaler den Sechs-Tore-Vorsprung am Ende souverän über die Zeit.
Weiter geht es für den Tabellenführer am kommenden Freitag (29. April), wenn um 20.15 Uhr in heimischer Halle das schwere Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve der HSG Wettenberg auf dem Programm steht.
Kleenheim-Langgöns: Schäfer – Hanika (1), Reusch, Klarner (3), Plitsch, Schäfer (4), Tonhäuser, Dilges (9/4), Keßler (3), Brandenburger (1), Barbaric (1), Faatz (3), Weller (8), Ewald.