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Aktuelles - Detail

Männer der HSG Kleenheim-Langgöns II bei der MSG Kirchhain/Neustadt

Nachdem die HSG Kleenheim-Langgöns II im Kampf um die Tabellenspitze der Männerhandball-Bezirksoberliga zuletzt einen herben Rückschlag hinnehmen und gegen die HSG Mörlen beim 27:31 die bereits vierte Heimniederlage der laufenden Spielzeit einstecken musste, kam die Faschingspause vielleicht genau zur richtigen Zeit.

(mcs). Mit etwas Abstand dazu frischem Mut möchte das Team von Trainer Micha Wiener nämlich am Wochenende wieder auswärts angreifen, am Samstag ertönt um 20 Uhr der Anpfiff in der Sporthalle der Gesamtschule Neustadt. Beim dortigen Tabellenvorletzten MSG Kirchhain/Neustadt sind die Kleebachtaler sicherlich in der Favoritenrolle.

„Auch wenn wir jetzt vier Punkte hinter der Spitze liegen, habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass das kein Grund ist, nicht weiter Gas zu geben. Am Wochenende treffen ja beispielsweise Tabellenführer Hungen/Lich und der Zweite Dutenhofen/Münchholzhausen im direkten Duell aufeinander. Da könnten wir mit einem eigenen Erfolg Punkte gutmachen“, beschreibt der SGK-Coach.

Die MSG Kirchhain/Neustadt um das Trainergespann Benny Blattner und Jan Lücker hatte personell doch eine Rückschläge zu verdauen, so konnte Blattner selbst aufgrund einer Schulterverletzung nicht mehr zur Kugel greifen. Mit dem Rückraumhünen Jonas Seifart fällt der MSG zudem der beste Torjäger schon seit langer Zeit aus. Deshalb belegt die Spielgemeinschaft aktuell einen Abstiegsplatz, hat bei nur einem Punkt Rückstand auf die HSG Linden II auf dem Relegationsplatz zwölf aber rein gar nichts zu verschenken und die Hoffnung auf den Klassenerhalt lange noch nicht aufgegeben. Wofür auch die Tatsache spricht, dass die MSG im Jahr 2020 bereits bei Schlusslicht Wetzlar mit 33:32 gewinnen und zuletzt auch bei der MSG Florstadt/Gettenau (21:21) einen Punkt erringen konnte. „Kirchhain/Neustadt auf die leichte Schulter zu nehmen, wäre ein großer Fehler, zumal wir auch im letzten Jahr gesehen haben, dass sie uns bislang nicht sonderlich lagen. Nach dem schwachen Spiel gegen Mörlen müssen wir vor allem sehen, dass wir die nötige Grundeinstellung und Aggressivität, die wir haben vermissen lassen, wieder in unser Spiel bekommen“, so Wiener abschließend. Da die erste Mannschaft zeitgleich antritt, dürfte der SGK-Coach wohl nicht auf der Bank sitzen. Wer das Coaching übernimmt und wie der Kader final aussehen wird, entscheidet sich kurzfristig.