„Nach der berechtigten Kritik nach dem letzten Spiel haben sich die Jungs diesmal wirklich ein Lob verdient. Das war eine richtig starke Leistung von uns, vor allem in der ersten Halbzeit haben wir ein super Spiel gemacht. Die Deckung stand gut, wir sind sehr gut in unser Tempospiel gekommen. Zudem war natürlich auch die Rückkehr von Marc Weller sehr wichtig für uns“, lobte SGK-Trainer Reusch neben seinem gesamten Team auch den zehnfachen Torschützen.
Von Müdigkeit nach der Donnerstagspartie war im Kleenheim-Langgönser Lager von Beginn an nichts zu sehen. Lediglich beim 2:2 (5.) konnte Wettertal ausgleichen, danach zogen die Gäste über das 5:2 (7., Marc Weller) und 9:3 (11., Jannis Keßler) bis zur 18. Minute schon vorentscheidend auf 14:4 durch Tim Tonhäuser davon. Und diesen mehr als stattlichen Zehn-Tore-Vorsprung transportierte der Tabellenführer dann auch bis in die Halbzeitpause (22:12).
Ob der überdeutlichen Verhältnisse war die Luft vor dem zweiten Durchgang natürlich raus. Wettertal mühte sich zumindest, um Schadensbegrenzung zu betreiben, während die Gäste nun doch die Kräfte schonten und gleichmäßig verteilten. Trotzdem wuchs die Führung bis zur Philipp Schäfers 30:17 (46.), sogar noch an, ehe doch ein wenig der Schlendrian Einzug hielt und auch in der Deckung nicht mehr so beherzt zugepackt wurde wie zuvor. An den klaren Verhältnissen änderte dies aber nichts mehr, näher als auf acht Treffer (25:33, 56, 26:34, 57.) kam Wettertal nicht mehr heran. Achtzig Sekunden vor dem Ende gelang Weller der letzte Treffer für die SGK. „Am Ende hat die Spannung etwas nachgelassen, das hat mich etwas geärgert. Da brauchen wir noch mehr Konstanz, aber das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau nach einem solch klaren Sieg“, so Reusch abschließend.
HSG Kleenheim-Langgöns: Thorn, Schäfer – Klarner (2), Schäfer (1), Eckhardt-Helmes (1), Tonhäuser (3), Dilges (8/5), Keßler (2), Brandenburger, Frenko (1), Barbaric (2), Faatz (6), Weller (10), Ewald (1).