„Alles in allem war es eine gute Mannschaftsleistung, aus der Torhüter Moritz Schäfer doch herausgeragt ist. Dafür spricht allein schon die Tatsache, dass er vier von sieben Siebenmetern gehalten hat“, fand „Aushilfscoach“ Keil neben Lob aber auch Ansatzpunkte zur Kritik. „Insgesamt haben wir uns trotz des deutlichen Erfolges zu viele Fehlwürfe und technische Fehler erlaubt. Es gilt im Training daran zu arbeiten, diese Fehler abzustellen, bevor es in die Aufstiegsrunde geht!“
Die Kleebachtaler mussten neben dem „coachenden“ Keil auch auf Marc Weller verzichten, dem in der letzten Partie bei der HSG Wettertal zehn Tore gelungen waren. Und doch starteten die Gastgeber stark, führte nach einem Treffer von Alexander Faatz schnell mit 3:0 (5.), nach Niklas Klarners Tor wenig später sogar mit 6:2 (9.). Danach tat sich die Offensive allerdings doch schwer, dank einer hervorragenden Abwehrleistung konnte erneut Faatz den Vorsprung nach 20 Minuten aber sogar noch auf 10:5 ausbauen. Bis auf 14:8 (25., Dilges) zog Kleenheim-Langgöns davon, ehe Linden II aufgrund sechs torloser Minuten der Gastgeber bis zur Pause ein wenig herankommen konnte (10:14).
Doch näher als auf diese vier Tore sollte das Team von Sören Asboe in Hälfte zwei nicht kommen, da die Defensive der Gastgeber und der starke Torhüter Schäfer weiterhin das Prunkstück war. So konnten die Gäste bis zur 48. Minute lediglich zwei weitere Treffer anbringen. Bis dahin hatte sich der Spitzenreiter über das 17:11 (40.) bereits entscheidend auf 19:12 abgesetzt. Erst nach dem 22:13 durch Tom Eckhardt-Helmes ließ die Konzentration bei der Keil-Sieben ob des nahenden Erfolges doch deutlich nach, sodass Linden II den Rückstand in den Schlussminuten noch klar verkürzen konnten. In Gefahr geriet der Heimsieg aber natürlich zu keinem Zeitpunkt mehr.
HSG Kleenheim-Langgöns: Thorn, Schäfer – Hanika, Klarner (3), Plitsch, Schäfer (3), Eckhardt-Helmes (2), Tonhäuser (1), Dilges (5/4), Keßler (1), Brandenburger, Frenko (1), Faatz (7), Ewald.