„Wir sind sehr froh, diese Hürde gemeistert zu haben und natürlich darüber, zwei wichtigen Punkte in die nächste Runde mitnehmen zu können. Ich muss meiner Mannschaft heute wirklich ein Kompliment machen, denn wir haben über 45 Minuten richtig gut gedeckt und körperlich stark dagegengehalten. Auch im Angriff haben wir es über weite Strecken gutgemacht, aber leider zu viele freie Chancen vergeben. Dank unserer top Abwehrleistung konnten wir das aber wettmachen“, freute sich Reusch über den starken Auftritt seiner Mannschaft und lobte zudem Torhüter Finn Weber, der die ausgefallenen Thorn und Schäfer stark ersetzte und Marc Weller für seine herausragende Leistung.
Trotz der langen Pause kamen die Gäste zunächst gut in die Partie (3:1, 5.), gerieten aber beim 6:7 (12.) in Rückstand. Es sollte aber dann bereits der letzte des Spieles für die Kleebachtaler gewesen sein, wie sich in der Folge herausstellen sollte. Ein 4:0-Lauf, abgeschlossen durch ein Siebenmeter-Tor von Leon Dilges, sorgte nämlich schnell für eine 10:7-Führung (21.), bis zur Pause hatte sich Kleenheim-Langgöns einen souveränen Vier-Tore-Vorsprung (15:11) herausgeworfen.
Und in der zweiten Halbzeit sorgte das Reusch-Team zügig für klare Verhältnisse, führte nach einem Treffer des zehnfachen Torschützen Marc Weller nach gut 32 Minuten mit 17:12 und lag beim 21:15 (40.) – erneut durch Weller – bereits klar auf Siegkurs. Zwar gab sich Mörlen, das eine emotionale Donnerstagspartie gegen Wettertal (27:26) noch in den Knochen hatte, nicht auf und kam zehn Minuten vor dem Ende nochmal auf drei Tore heran (21:24), doch der Spitzenreiter ließ sich in der Schlussphase nicht mehr beirren. Beim 26:21 (55.) war die Vorentscheidung dann bereits gefallen, nach Philipp Schäfers 27:22 exakt drei Minuten vor dem Ende dann endgültig alles klar.
Kleenheim-Langgöns: Weber – Hanika (1), Keil, Klarner, Schäfer (3), Tonhäuser (2), Dilges (4/4), Keßler (3), Brandenburger, Frenko (3), Barbaric (1), Faatz, Weller (10).