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Aktuelles - Detail

Männer 1 verlieren beim Tabellenletzten

Zu viele Ausfälle auf Seiten der HSG Kleenheim-Langgöns sah Trainer Matthias Wendlandt als einer der wesentlichen Gründe, weshalb es am gestrigen Sonntagnachmittag nicht zu einem Punktgewinn bei der HSG Großenlüder/Hainzell gereicht hat. Am Ende präsentierte die Anzeigetafel ein knappes 31:29 (14:16) zugunsten der Hausherren.

 

„Wir waren zu keinem Zeitpunkt richtig im Spiel und konnten demnach unsere Ausfälle auch nicht kompensieren“, kommentierte Wendlandt. So kam etwa Außenakteur David Straßheim verletzungsbedingt nicht zum Einsatz, genauso wie Nico Scheibel und Keeper Manuel Eckhard. Dennoch war das Duell in der ersten Halbzeit weitgehend ausgeglichen, woraufhin die Auswärtsmannschaft erst kurz vor der Pause durch den starken Niklas Roth mit 15:13 in Führung gehen konnte (27.). Doch auch den Hausherren gewährten die Mittelhessen insgesamt zu viele Räume, sodass diese in der 48.Minute durch Lukas Dimmerling beim 23:22 drehten. „Man muss sagen, dass das unser Gegner über weite Strecken des Spiels einfach gut gemacht und demnach auch verdient gewonnen hat“, fasste Wendlandt zusammen. In den letzten Minuten schienen den Grün-Weißen auch nicht mehr die Körner zu haben, um das Aufeinandertreffen noch drehen zu können. Etwa 20 Sekunden vor dem Spielende kamen die Gäste durch Marc Weller zwar nochmal auf 30:29 heran, doch die heimische HSG ließ sich davon nicht beeindrucken und machte kurz darauf endgültig den Deckel auf diese Partie. „Im Prinzip baut unser Spiel immer auf einer starken Abwehrleistung auf. Diese haben wir am heutigen Tag überhaupt nicht gesehen und nur wenig Gegenwehr gezeigt“, resümierte Wendlandt, dessen Team nach dieser Niederlage vorerst weiterhin auf dem zweiten Rang der Männerhandball-Oberliga Hessen Nord bleibt.

Großenlüder: Stradtmann, Dimmerling; Sippel, Deppe (1), L.Münker, Goßmann (3), B.Dimmerling (4), Koch, S.Münker (3), Malolepszy (6/2), Herber, L.Dimmerling (6), Blinzler (8) 

Kleenheim: Weber, Schäfer; Hantl (1), Straßheim, Hoepfner (8/5), Roth (9), Weller (4), Mohr, Patt (4), Kollmann (1), Frenko, Friedrich (2), Wolf, Scheibel 

Zuschauer: 180

Schiedsrichter: Kerth/Knodt

Zeitstrafen: 6:8

Siebenmeter: 2/2 : 5/5