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Aktuelles - Detail

Männer 1 | ESG Gensungen/Felsberg - HSG Kleenheim-Langgöns 30:20 (18:9)

Nichts zu holen beim Tabellenführer für die HSG Kleenheim-Langgöns.

Der mit weißer Weste und einem Torverhältnis von +60 Toren derzeit unangefochtene Spitzenreiter in der Männerhandball-Oberliga Hessen, ESG Gensungen/Felsberg, ließ auch der aktuell in einer schwierigen Verfassung befindlichen SGKL vor 300 Zuschauern keine Chance und bezwang die Mittelhessen am Ende klar mit 30:20 (18:9).

Insbesondere die in den letzten Wochen immerhin noch phasenweise funktionierende Defensive der Kleebachtaler wurde am vergangenen Samstag in allen Systemvarianten schon frühzeitig ausgehebelt. So legten die Hausherren mit viel Druck auf dem Kessel los und stürmten durch Jona Gruber bis zur 13.Spielminute mit 8:3 davon. In der 29.Minute hatte die ESG beim 18:8 durch Maximilian Lippold schon auf eine Differenz von zehn Treffern aufgestockt, während die Abwehrmaßnahmen der Grün-Weißen zumeist verpufften. Bis zur Halbzeitpause drohte die Partie demzufolge schon soweit zu entgleiten, dass die zweiten 30 Minuten höchstens noch für Ergebniskosmetik sorgen könnten.

In der zweiten Halbzeit gelang es den Kleenheimern immerhin, eine noch stärkere Eskalation des Gesamtresultates zu verhindern. In der 57.Spielminute markierte Fabian Hoepfner das 17:27 und hielt damit den bereits zur Halbzeitpause bestehenden Unterschied von zehn Toren. Auf der anderen Seite schienen aber auch die Gastgeber das Tempo etwas zu drosseln und nicht mehr so kernig zu agieren wie noch zu Beginn, sodass die SGKL letztendlich auch etwas herankam. Nichtsdestoweniger machte die Situation auf der Platte zu keiner Zeit den Eindruck, dass die ESG Gensungen/Felsberg hier noch irgendetwas anbrennen lassen würde. Damit bleiben die Gäste weiterhin ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenrang.

 

Gensungen: Lauterbach, Voß; Iffert (2), Gümpel, Wachs (6), Schmidt (1), Jedinak, Otto (3), Gruber (4), Feuring (1), Lippold (4), Kothe (7), Friedrich (2/1)

Kleenheim: Jakob, Naß; Hoepfner (3), vom Hagen (5), Hantl, Müller (2), Gast (1), Woiwod (1), Kollmann, Klein, Patt (2/1), Wolf (1), Scheibel (5)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Hartmann/Thomsen

Zeitstrafen: 6:6

Siebenmeter: 3/1 : 3/1