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Aktuelles - Detail

Männer 1 der SG Kleenheim-Langgöns auch nach der Sonntagabend-Partie gegen TSV Vellmar ungeschlagen und Spitzenreiter

In der Männerhandball-Oberliga Hessen bleibt die SG Kleenheim-Langgöns auch nach der unangenehmen Sonntagabend-Partie um 18 Uhr beim Schlusslicht TSV Vellmar die einzige Mannschaft mit einer noch immer weißen Weste.

Am Ende bezwangen die Kleebachtaler ihre Kontrahenten mit 25:23 (12:9), was angesichts des Spielverlaufs auch als verdient bewertet werden konnte. “Die Begegnung war für uns das erwartet schwere und teilweise auch zähe Spiel, denn unser Gegner hat sein Hauptaugenmerk auf seine geradlinige Defensivarbeit gelegt“, resümierte Matthias Wendlandt, Trainer der Gäste. Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber physisch präsent und stellten eine stabile 6:0-Abwehr, ohne in den eigenen Angriffsbemühungen über die Maßen hinweg gefährlich werden zu können. Stattdessen ließen sich die Grün-Weißen auf die defensiv orientierte Begegnung ein und ließen ihrerseits nur wenige hochkarätige Chancen der Nordhessen zu. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass die SGK den Vorsprung von drei bis fünf Treffern beinahe über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten konnte. “Dann hat der TSV Vellmar im System nochmal ein wenig umgestellt und spielte sich etwas heran, dazu konnte dann auch die Halle hinsichtlich ihrer hitzigen Atmosphäre ihren Teil beitragen“, erklärte Wendlandt. So waren die Hausherren nach circa 45 gespielten Minuten plötzlich kurzerhand auf Augenhöhe, doch auch gegenüber dieser Situation fand die SG Kleenheim-Langgöns nachfolgend die richtigen Lösungen und zog nach einer wieder konzentrierteren Phase erneut mit drei Treffern davon. “Als wir dann anschließend etwa fünf Minuten vor dem Spielende abermals mit drei Toren wegziehen konnten, war mir eigentlich klar, dass wir diese Partie sicher nach Hause bringen können, gerade angesichts unserer starken Abwehrleistung“, so Wendlandt. Auch wenn die Vellmarer bis zum Spielende den Rückstand nochmals auf zwei Tore abschmelzen konnten, so war für die rote Laterne der Oberliga letzten Endes nicht mehr drin.