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Aktuelles - Detail

Kleenheim mit sechstem Sieg in Folge

Handball-Oberliga Hessen, Männer: Spielmacher Dennis Köhler führt Kleenheim zum Sieg in Wiesbaden / Beim 31:25 (15:9)-Erfolg als Gast der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden meistens richtig guten Tem-pohandball gespielt

 

(vk) Den sechsten Sieg in Folge (die Partie bei der HSG Pohlheim wird wiederholt), darunter vier Auswärtsspiele, feierte die SG Kleenheim am Samstag in der Handball-Oberliga Hessen der Männer beim 31:25 (15:9)-Erfolg als Gast der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und mischt damit weiter im Spitzengeschehen der höchsten Klasse Hessens mit. Spielmacher und Mannschaftskapitän Dennis Köhler führte klug Regie und war ein halbes Dutzend Mal zudem noch erfolgreich.

Nach drei Anfangsführungen der Gäste, brachte Danic Seiwert Wiesbaden beim 4:3 (11.) erstmals in Führung. Beim 6:4 (14.) führten die Landeshauptstädten mit zwei Toren Vor-sprung, ehe Treffer von Spielmacher Dennis Köhler und Linkshänder David Straßheim den 6:6-Ausgleich (19.) bedeuteten. Nach einem Doppelschlag von Mannschaftskapitän Dennis Köhler führte Kleenheim mit 8:6 (22.). Wiesbaden geriet nach dem 7:8 (23.) mit 7:12 (27.) durch David Straßheim ins Hintertreffen. Mit einem komfortablen 15:9-Vorsprung für den Gast wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Wechsel hielt Kleenheim die Hausherren auf Distanz, auch wenn Wiesbaden zeitweise auf 12:16 (34.) oder 13:17 (39.) verkürzte. Beim 21:14 (42.) durch Straßheim führten die Gäste wieder mit sieben Toren Vorsprung. Gar acht Treffer betrug die Kleenheimer Führung beim 30:22 (55.) durch den schnellen Florian Eisenhardt. Zwei Zeitstrafen dicht hintereinander nach Luis Garbos 23:30 (56.) gegen Wiener und Müller brachte Wiesbaden auf 25:30 (59./Lorenz Engel) heran, ehe Christian Keil 26 Sekunden vor Ende mit dem 31:25-Endstand für Kleenheim den Deckel gewissermaßen drauf setzte.

„So hundert Prozent bin ich nicht zufrieden, wir haben in den ersten knapp 20 Minuten bis zum 6:6 zu viele Bälle verworfen, danach haben wir richtig gut gespielt, Tempohandball gezeigt und haben auch zur Pause verdient mit 15:9 geführt“, lobte Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab. 

„Wiesbaden hat nach der Pause seine Abwehr umgestellt und Luis Garbo versetzt auf der Eins spielen lassen“, erläuterte der Kleenheimer Trainer. „Wir haben da schon ein paar Probleme bekommen, aber ich muss der Mannschaft ein dickes Kompliment machen, immer wenn es darauf ankam und Wiesbaden etwas näher kam, waren wir eiskalt und haben unsere Tore gemacht“, analysierte Wohlrab.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Kunkel, Robinson; Tim Walter, Garbo (6), Leon Walter (2), Seifert (5/1), Lang (3), Jens Möller (2), Schreiber (1), Jenne (1), Lorenz Engel (5/1), Stader-mann, Henkelmann.

SG Kleenheim: Eckhard, Elsner (ab 50.Min.); Herbel (2), Höpfner (1), Keil (2), Straßheim (6), Schier (4/4), Müller (4), Köhler (6), Eisenhardt (2), Reusch, Wiener (2), Weinandt (2), Friedrich.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Reiner Götz / Michael Pfuhl (TSV Habitzheim). / Zuschau-er: 80. /  Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Garbo, Lang/zwei, Schreiber - Müller/zwei, Wiener, Friedrich/zwei). / Siebenmeter:  2/2 - 5/4.

                                               Volkmar Köhler