(vk) Nur drei Begegnungen fanden in der Oberliga Hessen der weiblichen Jugend B statt. Dabei hat der Zweite HSG Goldstein/Schwanheim (13:5 Punkte) nach dem 29:14-Heimsieg über den Vorletzten HSG Zwehren/Kassel (2:16) fünf Punkte Rückstand auf den spielfreien Tabellenführer HSG Rodgau Nieder Roden (16:0).Trotz einer am Ende ungücklichen knappen 20:21 (10:12)-Heimniederlage gegen dem Fünften wJSG Bad Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt bleibt die SG Kleenheim/Lang-Göns mit 11:7 Zählern Dritter.
SG Kleenheim/Lang-Göns - wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt 20:21 (10:12)
Die Gastgeberinnen fanden in Oberkleen vor 70 Zuschauern gut ins Spiel. Bereits nach knapp zwei Minuten wehrte Torhüterin Vanessa Bork einen Siebenmeter ab und nach Nina Eggers 3:2 (4.) per Siebenmeter, lag Kleenheim/Lang-Göns mit 5:3 (10.), ebenfalls hatte Eggers von der Siebenmeterlinie getroffen, vorne. Beim 5:6 (13.) übernahm der Gast die Führung. Nach dem 8:8 (19.) ging Bad Soden wieder auf 10:8 (20.) weg. Kira Suchantke glich beim 10:10 (22.) wieder aus, ehe der Gast eine 12:10-Führung mit in die Halbzeitpause nahm.
Nach Wiederbeginn konnte Alina Schächer zum 12:12 (28.) egalisieren. Eine Führung gelang der Langgönser Spielgemeinschaft aber nicht mehr. Emelie Bachenheimer traf vom Siebenmeterpunkt noch einmal zum 14:14-Ausgleich (33.). Bad Soden erhöhte auf 18:15 (38.) und die Gastgeberinnen kamen auf 17:19 (42.) durch Kira Suchantke noch einmal heran. Dann schafften Hannah Schmidt und Hannah Lüdge beim 19:20 (45.) sogar den Anschlusstreffer. Jetzt war sogar der Ausgleich drin, doch ein folgenschwerer Abspielfehler der Gastgeberinnen führte zum 21:19 (48.) für Bad Soden. Antonia Schäfer verkürzte in der Schlussminute noch auf den 20:21-Endstand.
„Wir haben erst in den letzten zehn Minuten angefangen zu kämpfen, das reicht dann nicht aus“, gab Peter Tietböhl, Trainer der SG Kleenheim/Lang-Göns, zu Protokoll. „Wir müssen da einfach aggressiver sein, unser Gegner hatte den Willen zu gewinnen, der hat uns aber über weite Strecken gefehlt“, analysierte Tietböhl weiter. „Wir haben die Chancen gut herausgespielt, leider aber zum Teil fahrlässig vergeben“, sagte Tietböhl weiter. „Trotzdem ein Lob an die Mannschaft, das sie in den letzten zehn Minuten noch einmal den Kampf angenommen hat, wir sind aber nicht mehr mit einem Punkt belohnt worden, der Gegner war dieses eine Tor besser“, bilanzierte der Langgönser Trainer.
SG Kleenheim/Lang-Göns: Vanessa Bork, Veronika Siede (36.-50.Min.); Antonia Schäfer (1), Kira Suchantke (3), Katinka Lins (1), Emelie Bachenheimer (2/2), Celina Rüspeler (3), Hannah Schmidt (1), Alina Schächer (1), Su Kleinpell, Marie Böhm (1), Hannah Lüdge (2), Nina Eggers (5/4).
Volkmar Köhler