(vk) „Es war ein klassisches erstes Spiel, für einige meiner Spieler war es das erste Training mit dem Ball, das Spiel hat seinen Zweck erfüllt und war seit dem Spiel gegen Lübbecke das erste Spiel wieder unter Wettkampfbedingungen“, bilanzierte Hüttenbergs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson nach dem 29:19 (16:10)-Testspielsieg am Freitag Abend in Oberklkeen vor 220 Zuschauern beim Oberliga-Dritten SG Kleenheim, für den es auch das erste Spiel der zweiten Vorbereitungsphase war.
Kleenheim, das den verletzten Spielmacher Dennis Köhler sowie die Urlauber Jörg Müller (ehemals Heimbach) und Cedrick Kohlmann nicht einsetzen konnte, erzielte durch David Straßheim sogar das erste Tor, konnte beim 2:2 (4.) durch Hoepfner noch einmal ausgleichen, ehe der Bundesliga-Aufsteiger auf 4:2 (7./Lambrecht) davonzog. Kleenheim konnte sowohl beim 5:5 (11./Wiener) als auch beim 8:8 (17.) durch David Straßheim per Gegenstoß noch jeweils ausgleichen.
Beim 14:9 (27.) durch einen Dominik Mappes-Siebenmeter war der ohne seine polnische Neuerwerbung Szymon Sicko angetretene TV Hüttenberg auf fünf Treffer enteilt. „Wir haben noch nicht die Unterschrift vom polnischen Handball-Verband vorliegen“, sagte Hüttenbergs sportlicher Leiter Torsten Menges.
Nach der 16:10-Pausenführung des neuen Bundesligisten geriet die Partie in standesgemäße Bahnen, denn Hüttenberg erhöhte durch einen Rompf-Doppelschlag auf 18:10 (33.) und hatte am Ende den Vorsprung auf 29:19 ausgebaut. Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab war „sehr zufrieden, wir haben sehr gut gedeckt und die ersten knapp 20 Minuten bis zum 8:8 gut gearbeitet, ich war mit unserer 6:0-Deckung sehr einverstanden, wir haben gut gegen Hüttenberg reagiert“.
SG Kleenheim: Elsner, Schäfer (20.-41.Min.); Höpfner (2), Keil, Straßheim (7), Schier (2), Köhler (n.e.), Weller, Dubiys (1), Reusch, Wiener (3), Weinandt (1), Friedrich (3).
TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg (20.-51.Min.); Stefan, Sklenak (3), Wörner (3), Lambrecht (3), Wernig (4/3), Rompf (3), Zörb (2), Fernandes (2), Johansson (2), Roth (2), Mappes (3/1), Hofmann, Hahn (1), Klein (1).
Im Stenogramm / Schiedsrichter: Marchlewitz / Stadtmüller (TG Seligenstadt). / Zuschauer: 220. / Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Wiener - Sklenak, Zörb). / Siebenmeter: 0 - 5/4.
Volkmar Köhler