"Entsprechend unserer Kaderzusammenstellung wussten wir natürlich, dass Leihgestern kein Gegner ist, gegen den wir etwas Zählbares holen müssen. Von daher haben das die Spielerinnen über weite Strecken recht gut gelöst", erklärte der Gästecoach. "Wir haben unter den Vorzeichen mit vielen kranken und angeschlagenen Spielerinnen ein souveränes Spiel gemacht und haben uns über die gesamte Spielzeit immer besser gesteigert", freute sich dessen Gegenüber, TSG-Trainerin Jonna Jensen. Dabei wollte der Tabellenführer gleich zu Beginn hinweg klare Patente in diesem Aufeinandertreffen machen und startete durch Nina Zieger mit einer 4:1-Führung in der 7.Spielminute. Bis zur 14.Minute ließen sich die Kleebachtalerinnen schließlich bis auf 3:9 durch TSG-Rückraumakteurin Kristin Steinhaus distanzieren, die ohnehin über den gesamten Spielverlauf immer wieder für einfache Treffer zugunsten ihrer Farben sorgte. Doch die Grün-Weißen wollten sich noch nicht geschlagen geben und kämpften sich bis zur 23.Minute auf 8:11 durch Olivia Pietzner heran. Derweil hatten die Gäste die gesamte Riege der A-Jugendlichen geschont und werden erst in den kommenden Wochen wieder auf deren Unterstützung bauen. Dies fiel allerdings dann nach dem Wiederanpfiff auch verstärkt ins Gewicht, als die Leihgesternerinnen ihr Tempospiel immer zielstrebiger umsetzen konnten und ihre Führung in der 43.Minute durch Olivia Reeh beim 23:13 auf eine Differenz von zehn Treffern brachten. Diese Hypothek sorgte dann schließlich schon für die Vorentscheidung, denn aus der Tempo-Umklammerung der Hausherrinnen konnte sich die SGK im Restspielverlauf nicht mehr lösen. "Für uns zählen jetzt wieder die nächsten Partien, wie die gegen den TV Idstein", blickte Manderla nach vorne.
Leihgestern: Röhr, Krämer; Zieger (4), Steinhaus (10), Penning (2), Kerdi (1), Walther (1/1), Viebahn (3/1), Appel (4), Reeh (5), Schulz, Kunzig (1), Faber (3)
Kleenheim: Altenheimer, Stahl; Heidt, Barnusch (4), Dietz (6), Bretz, Schuch (6), Ulm (1), Hänsel (1), Marwald, Pietzner (5/2)
Zuschauer: 60 Schiedsrichter: Eberhardt/Roth (Florstadt/Griedel) Zeitstrafen: 8:6 Siebenmeter: 3/2 : 5/2