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Aktuelles - Detail

Klare Niederlage der HSGKleenheim-Langgöns I im Derby gegen die HSG Gedern/Nidda

Mit einer klaren Niederlage hat die HSG Kleenheim-Langgöns das Hanballjahrzehnt am Samstagabend abgeschlossen. In der Drittliga-Partie (Staffel Ost) bei der HSG Gedern/Nidda musste sich das Team von Trainer Marc Langenbach mit 25:33 (13:14) geschlagen geben und geht damit als Tabellenfünfter in die Weihnachtspause, während der letztjährige Zweitligist seiner Erfolgsserie auf 15:1 Punkte ausbauen konnte und im Rennen um den Wiederaufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitspricht.

(mcs).Der Grund der SGK-Niederlage lag angesichts von 33 Gegentoren auf der Hand, so viele hatten die Mittelhessinnen in dieser Saison in noch keiner Begegnung kassiert. Was sicherlich auch mit dem kurzfristigen, berufsbedingten Fehlen von Katharina Weber zu tun hatte. „Wir wussten, was auf uns zukommt, haben wir es einfach nicht geschafft, es ordentlich zu lösen. Wir haben leider keinen Zugriff in der Abwehr bekommen.“

Die noch immer angeschlagene Spielgestalterin Stina Karlsson kam anfangs lediglich für Verteidigungssequenzen aufs Parkett. Doch dieser Abwehr/Angriff-Wechsel klappte überhaupt nicht, denn Gedern/Nidda drückte bei Umschaltsituationen mächtig aufs Tempo, weshalb Kleenheim-Langgöns mit 7:10 (18.) ins Hintertreffen geriet. Danach stellte der SGK-Coach um, verzichtete auf eben diesen Wechsel und ließ Karlsson auch im Angriff auf dem Spielfeld. Die Schwedin war es auch, die die Gäste kurz vor der Pause auf 13:14 heranbrachte.

Statt daran anzuknüpfen, legte die Langenbach-Sieben dann aber einen denkbar schlechten Start in den zweiten Abschnitt hin, produzierte reihenweise Ballverluste und geriet schnell mit 15:20 (38.) in Rückstand.  Kim Winkes brachte ihre Farben zwar noch einmal auf 18:21 (44.) sowie auf 21:24 (48.) heran. Doch für mehr reichte es nicht, weil die Defensivleistung zu schwach war und im Angriff die Effizienz und auch das nötige Quäntchen Glück fehlten. So konnten die Gastgeberinnen den Vorsprung in der Schlussphase noch deutlich ausbauen und letztlich einen klaren 33:25-Erfolg feiern. „Die Niederlage ist am Ende ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, geht grundsätzlich aber völlig in Ordnung“, resümierte Langenbach, dessen Bewertung der Hinrunde mit 13:9 Punkten dennoch positiv ausfiel. „Ein, zwei Punkte hätten wir nicht abgeben dürfen, aber insgesamt bin ich schon zufrieden mit der bisherigen Spielzeit.“

Gedern/Nidda: Elisath, Heß (ab 31.) - Rösner (2), Schüler (4), Niebergall (4), Kraft, Thiele (6/6), Schmeißer (1), Kaiser (8), Nowak (2), Schindler (3), Nau (3).

Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann (26. – 45.) - Bachenheimer, Schuch (1), Rüspeler, Schorradt(7/4), Suchantke, vom Hagen (2), Fischer, Kiethe (1), Langenbach (1), Karlsson (6/1), Kneller, Winkes (7).

Schiedsrichter: Schek/Wittemann (Eckbachtal/Neuhofen). – Zuschauer: 400. – Zeitstrafen: 8:12 Minuten. – Siebenmeter: 6/6:6/5.