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Aktuelles - Detail

In Kirchhain ist es immer unangenehm zu spielen

Handball-Bezirksoberliga, Männer:

In Kirchhain ist es immer unangenehm zu spielen / SG Kleenheim II gastiert heute um 20 Uhr in der Heinrich-Weber-Halle Kirchhain

 

(vk) Sechs Begegnungen heute und ein Spiel morgen bilden das Gerüst für den 23.Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga der Männer. Mit dem Vierten SG Kleenheim II (29:15 Punkte), der heute um 20 Uhr beim Neunten TSV Kirchhain (15:29) anzutreten hat, treffen nicht nur zwei Aufsfetiger aufeinander, sondern auch zwei Teams, die vier Spieltage vor Saisonende ihre Schäfchen im Trockenen haben dürften. Das kann man von den beiden Kontrahenten, die sich am Sonntag um 18 Uhr in der Eichendorff-Schule in Wetzlar-Dalheim gegenüber stehen, nicht behaupten, denn sowohl Gastgeber und Drittletzter TV Wetzlar (13:31) als auch Gegner TuS Vollnkirchen (10./15:29) können noch Punkte brauchen, im Bemühen, nicht Vorletzter zu werden und die Relegationsspiele“ nach unten gegen den Zweiten der Bezirksliga A zu vermeiden, was sicherlich nervenanspannende Duelle werden dürften.

TSV Kirchhain - SG Kleenheim II (heute / 20 Uhr, Heinrich-Weber-Halle Kirchhain)

Es gilt die alte Weisheit, in Kirchhain ist es immer unangenehm zu spielen, weil die Mannschaft eine gewisse Heimstärke stets an den Tag legt. Im Hinspiel hatte Kleenheim II beim 31:27-Heimerfolg in Oberkleen schon große Mühe. Während die Kleenheimer zuletzt die HSG Mörlen (31:29) besiegten, unterlag Kirchhain beim einstigen Titelanwärter Florstadt/Gettenau deutlich mit 21:35. Bei den Haus-herren sind es Spieler wie Axel Frische und Pascal Oswald, die die Mannschaft führen und mitreißen. Bei der hohen Niederlage in der Wetterau am vergangenen Samstag erzielte Benedikt Blattner acht Treffer. Vorteil für die Kleenheimer von der personellen Seite her könnte es sein, das die „Erste“ nicht spielt  und in der Oberliga spielfrei ist. Cedrick Kollmann (mit der U 21 der USA in Südamerika) wird erst am Sonntag erwartet, ansonsten kann Trainer Micha Wiener auf die jungen Spieler wie Marc Weller, Torben Weinandt, Daniel Schier oder Jonas Friedrich zurück greifen.

 

                                      Volkmar Köhler