(mcs).Dann wartet auf die Damen von Trainer Marc Langenbach eine Heimpartie, zu Gast in der Weidig-Sporthalle in Oberkleen ist um 17 Uhr der HV Chemnitz.
„Für uns wird es das A und O sein, an die Abwehrleistungen aus den letzten beiden Spielen anzuknüpfen“, weiß der SGK-Coach, dass in den starken Defensivvorstellungen mit jeweils nur 19 Gegentoren der Schlüssel zu 3:1 Punkten in den Hessenderbys lag. Zumal sich die Kleebachtalerinnen durch eine gute Abwehr dann auch immer wieder mit einfachen Toren in der ersten und zweiten Welle belohnen könnten. „Wenn wir wir unsere Vorleistungen in der Deckung wiederholen können, bin ich guter Dinge, dass wir einen Sieg einfahren können“, glaubt Langenbach.
Auf einem soliden siebten Platz liegt aktuell das Team aus dem Freistaat Sachsen, drei Siege stehen in den bisherigen sieben Saisonspielen bislang zu Buche. Dabei musste das Team von Trainer Thomas Sandner nach dem Auftakterfolg in Ober-Eschbach zunächst ein Tal durchqueren und vier Niederlagen in Folge einstecken. In der heimischen Halle kam Chemnitz aber zuletzt in die Spur und landete sowohl gegen den SV Union Halle-Neustadt (27:20) als auch gegen die HSG Rodgau/Nieder-Roden (30:26) Erfolge und kommt nach zuletzt 4:0 Punkten sicherlich selbstbewusst in die Weidig-Sporthalle. „Chemnitz verfügt über starke und erfahrene Spielerinnen wie Catrin Grützmann im Rückraum oder Claudia Breßler am Kreis. Vor allem diese Achse gilt es für uns in den Griff zu bekommen“, so Langenbach, der zudem seinen Trainerkollegen lobt. „Thomas Sandner macht da wirklich eine gute Arbeit und schafft es Jahr für Jahr, mit seinem Team die Klasse zu halten.“
Mit welchem Kader Kleenheim-Langgöns den Sächsinnen gegenübertreten kann, ist indes noch nicht abschließend geklärt. Mittelspielerin Stina Karlsson befindet sich nach ihrer Achillessehnenverletzung zwar auf dem Weg der Besserung, ob es für einen Einsatz bereits am Sonntag reicht, bleibt abzuwarten. Zudem musste Ann-Sophie vom Hagen zu Wochenbeginn mit einer Erkältung mit dem Training aussetzen. „Da müssen wir abwarten, wie es sich bis zum Spiel entwickelt. Es wird sicherlich wieder die eine oder andere Spielerin aus der A-Jugend aushelfen müssen, da entscheiden wir aber kurzfristig und punktuell“, so Langenbach zum Personal.