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Aktuelles - Detail

HSG Lumdatal gewinnt Derby

Handball-Landesliga Mitte, Frauen: HSG Lumdatal im Derby mit starker zweiter Halbzeit / HSG Kleenheim-Langgöns II musste bei der 22:29 (11:12)-Niederlage in Londorf wieder improvisieren

 

(vk) In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gelang dem neuen Trainer Michael Gilbert mit dem 29:22 (12:11)-Heimsieg im Bezirksderby über die HSG Kleenheim-Langgöns II ein gelungener Einstand auf der Bank der Rabenauerinnen, nachdem Gilbert beim ersten Spiel in Idstein noch von Marcel Köhler vertreten wurde. Unter dem Strich verloren die Kleenheimerinnen um ein paar Tore zu hoch. 

Schon am zweiten Spieltag musste die SGK also mächtig improvisieren: Trainer Tim Straßheim (beruflich verhindert) fehlte ebenso wie Marie Hänsel (beruflich verhindert), Sarah Marwald (Urlaub), Lisa Schäfer (verletzt), Sina Wallenfels (krank) sowie Elena Schuch und Nele Barnusch (beide bei der ersten Mannschaft im Einsatz). „Die, die da waren, haben es gut gemacht und gekämpft. Am Ende sind uns mit dem kleinen Kader die Kräfte ausgegangen“, berichtete die Mannschaftsverantwortliche Laura Timmermann. Bis zum 5:2 (7./ Leonie Kuschel) legte die SGK, die für das Duell Kerstin Schulz und Sophia Wiener reaktiviert hatte, vor, dann übernahm Lumdatal das Kommando. Immer wieder kamen die Gastgeberinnen vom Kreis zum Torerfolg und schnappten sich somit eine 12:11-Pausenführung.

In den zweiten 30 Minuten bäumte sich der Mini-Kader der Drittliga-Reserve gegen die Niederlage auf, glich beim 13:13 durch Julia Wohlrab aus und war auch beim 20:23 (51. (Neul-Siebenmeter) noch auf Schlagdistanz. Lumdatal hatte sich auf 21:16 (Madeleine Müller) und 23:18 (Sibell Althen) abgesetzt und zog dann dank eines 5:0-Laufs vorentscheidend auf 28:20 (57./Doreen Schlapp) davon. 

„Natürlich waren wir überrascht, das Kleenheim Sophia Wiener aufbot, wir haben dann anfangs nicht wirklich ins Spiel gefunden, wir waren bis zur 20.Minute zu offensiv und hatten in der Abwehr Probleme den Kreis zu verteidigen“, analysierte Lumdatals Trainer Michael Gilbert. Aber langsam bekamen die Rabenauerinnen, besonders nach der Pause, das Spiel in den Griff. „Wir waren zu offensiv, dann haben wir besser in der Abwehr gestanden und auch vorne mehr Druck gemacht“, erläuterte Gilbert. 

HSG Lumdatal: Olemotz, Schön; Sauer (2/1), Schlapp (7), Elmshäuser (1), Franziska Müller (5), Riedl, Althen (3), Schmidt (5), Hasenkamp (1), Madeleine Müller (5), Smajek.

HSG Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Dickhaut; Heidt, Ulm (3), Schulz (3/1), Kuschel (4), Wohlrab (3), Kreß (1), Neul (2/1), Wiener (2), Bretz (1), Schepp (3/1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Wolfgang Loh / Frank Petry (TV Hüttenberg / TSV Lützellinden). / Zuschauer: 80. / Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Schmidt - Wohlrab/zwei). / Siebenmeter: 3/1 - 6/3. 

                                                Volkmar Köhler