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HSG Kleenheim/Langgöns vor der ersten Auswärtspartie bei SV Halle-Neustadt

Mund abputzen und eine Reaktion zeigen – so könnte das Vorhaben der HSG Kleenheim/Langgöns vor der ersten Auswärtspartie der neuen Drittliga-Saison beschrieben werden.

Mund abputzen und eine Reaktion zeigen – so könnte das Vorhaben der HSG Kleenheim/Langgöns vor der ersten Auswärtspartie der neuen Drittliga-Saison beschrieben werden. Nachdem sich das Team von Trainer Marc Langenbach nämlich am vergangenen Wochenende der TSG Eddersheim klar geschlagen geben musste, steht nun die erste Partie in der Fremde an. Dabei geht es am Samstag (16 Uhr) in der Erdgas Sportarena bei Aufsteiger SV Halle-Neustadt zur Sache.

Den Schlüssel auf dem Weg zum ersten Saisonsieg sieht der SGK-Trainer definitiv in der Verbesserung der eigenen Abwehrleistung, die 32 Gegentreffer zum Auftakt passten Langenbach nämlich gar nicht.

„Wir müssen unsere Abwehrleistung ganz eindeutig verbessern, da hatten wir gegen Eddersheim nämlich gar keinen Zugriff. Zudem müssen wir auch im Verbund wesentlich besser zusammenarbeiten“, so Langenbach, der in einer besseren Defensive noch einen weiteren Vorteil sieht. „Wenn wir eine stabile Abwehr stellen, dürfte es uns auch wesentlich leichter fallen, zu einfachen Toren zu kommen.“

Wie die Kleenheimerinnen musste auch das Team aus Sachsen-Anhalt seine erste Partie verloren geben, mit dem Gastspiel beim Vorjahres-Vizemeister SC Markranstädt wartete auf die Truppe von Trainer Jan-Henning Himborn aber eine Herkulesaufgaben die wenig überraschend mit 23:30 verloren ging. Nach dem Pausen-12:12 hielten die Händelstädterinnen die Partie beim Favoriten aber noch bis zur 40 Minute offen, ehe der SCM davonzog. Beste Torschützinnen bei den „Wildcats“ waren Isabelle Rösner (sechs Tore) und Justine Schmitz sowie Vanessa Dierks (je fünf Treffer). „Früh in der Saison zu einem Aufsteiger müssen, ist natürlich nie eine dankbare Aufgabe, zumal es sich hier sogar um das erste Heimspiel Halle-Neustadts und auch noch um eine extrem lange Anfahrt handelt. Zudem spielt das Zweitliga-Team am Sonntag, sodass schwer abzusehen ist, was einen erwartet“, will Langenbach den Fokus deshalb auf die eigene Mannschaft legen. „Wir müssen daher ganz klar auf uns schauen und das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wenn uns das gelingt, bin ich auch fest überzeugt, dass wir die Punkte dann auch mitnehmen können“, glaubt der  Trainer der Kleenheimerinnen.

Personell sieht es für die Mittelhessinnen gut aus, einzig hinter Ann-Sophie vom Hagen, die sich unter der Woche mit einer Erkältung herumplagte, steht noch ein Fragezeichen.