"Natürlich hat Gensungen einen bärenstarken Kader in erster und zweiter Reihe. Unter diesen Voraussetzungen wird es dann einfach sehr schwer", spielte SG-Trainer Matthias Wendlandt auf den dezimierten Kader an, mit dem die Hausherren antreten mussten. In der zweiten Halbzeit war dann im Grunde die komplette rechte Seite der Gastgeber verwaist, sodass sich dadurch merkliche Defizite ergaben. Dabei hielten die Grün-Weißen zunächst noch stark dagegen und gingen in der 21.Spielminute beim 8:6 durch Björn Spieß noch ihrerseits in Führung. Doch als kurz vor der Pause auch noch Cedrik Kollmann verletzungsbedingt die Segel streichen musste, blieben die Gäste geradlinig ihrem Spielkonzept treu und drehten bis zur Halbzeit knapp auf 13:12. Nach dem Wiederanpfiff wurden die Nordhessen dann deutlicher und vergrößerten ihren Vorsprung durch Keeper Marc Lauterbach in der 51.Spielminute auf 25:21, der dabei jeweils in des leerstehende Tor der Kleenheimer einwarf. "Zum Ende hin haben uns sicherlich auch ein wenig die Körner gefehlt. Man hat schon gemerkt, dass die Kräfte etwas schwanden und wir gleichzeitig zu wenig entgegenzusetzen hatten", resümierte Wendlandt. In den letzten zehn Minuten des Aufeinandertreffens konnte die SGK ihrerseits auch nicht verkürzen, stattdessen gelang es den Gästen das eigene Führungspolster noch klarer auszubauen und die Partie entgültig mit nach Hause zu nehmen.