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Aktuelles - Detail

Kleenheim/Langgöns schaffte nach der HSG Wettenberg und gemeinsam mit der HSG Hungen/Lich den Aufstieg in die Oberliga Hessen bei der weiblichen Jugend A; hintere Reihe (v.l.) Trainer Peter Tietböhl, Kira Suchantke, Su Kleinpell, Flores Weber, Marie Böhm, Celina Rüspeler, Nina Eggers, Alina Ebert, Tabea Neul, Mannschaftsverantwortlicher Wolf Lüdge; mittlere Reihe (v.l.) Olivia Pietzner, Emelie Bachenheimer, Hannah Lüdge, Hannah Schmid sowie vorne liegend (v.l.) Roki Siede und Vanessa Bork. Es fehlt Neuzugang Vanessa Hausner

HSG Kleenheim/Langgöns steigt in die Oberliga Hessen auf

Nach zwei bärenstarken Vorstellungen: Die weibliche Jugend A der HSG Kleenheim/Langgöns schaffte den Aufstieg in die Oberliga Hessen

Qualifikation zur Oberliga Hessen, weibliche Jugend A: 

HSG Kleenheim/Langgöns nach Siegen über die HSG Goldstein/Schwanheim und die HSG  Hungen/Lich in die eingleisige Oberliga Hessen aufgestiegen

(vk) In einer Dreier-Entscheidungsrunde der drei Gruppen-Zweiten aus der Vorrunden-Qualifikation zur Oberliga Hessen der weiblichen Jugend A in Mörfelden-Walldorf setzte sich die HSG Kleenheim/ Langgöns in der Oberkleener Weidig-Sporthalle nach Siegen über die HSG Hungen/Lich und die HSG Goldstein/Schwanheim durch und schaffte den Aufstieg in die eingleisige Oberliga Hessen, den dann auch die HSG Hungen/Lich schaffte. Goldstein/Schwanheim muss zurück in den Bezirk Frankfurt. Die Gastgeberinnen hatten in Oberkleen das erste Spiel gegen Goldstein/Schwanheim (Spielzeit 2 x 15 Minuten) mit 16:12 (8:6) gewonnen und waren damit praktisch schon aufgestiegen, da die ersten beiden Teams dieser Dreier-Runde den Aufstieg realisierten. Im zweiten Spiel setzte sich Hungen/Lich mit 15:13 (7:6) gegen Goldstein/Schwanheim durch und war damit ebenfalls neuer Oberligist. Damit ging es in der letzten Partie nur noch um die Ehre bzw. den Gesamtsieg und den holte sich Kleenheim/ Langgöns durch einen 18:16 (7:8)-Erfolg über Hungen/Lich.

Abschlusstabelle:

1.HSG Kleenheim/Langgöns                 34:28      + 6     4:0

2.HSG Hungen/Lich                             31:31         0     2:2

3.HSG Goldstein/Schwanheim             25:31       - 6     0:4

 

„Das war schon überragend, was die Mannschaft in den beiden Spielen gezeigt hat, toll auch, das sich das Team nach der Vor-Quali und der knappen Niederlage gegen Eintracht Baunatal noch einmal so präsentiert hat, eine sehr hohe Disziplin zeigte, eine starke Moral in Abwehr und Angriff bot, und wir uns durch gute Aktionen und einen starken Teamgeist wieder zurück gebracht haben“, fasste Peter Tietböhl, Trainer der HSG Kleenheim/Langgöns, die beiden Siege zusammen. Kleenheim/Langgöns konnte mit Alina Ebert (verletzt), Hannah Lüdge (krank) und Neuzugang Vanessa Hausner (verhindert) drei wichtige Spielerinnen zudem nicht aufbieten.

HSG Kleenheim/Langgöns - HSG Goldstein/Schwanheim 16:12 (8:6) 

Die Gastgeberinnen starteten gut gegen die Frankfurterinnen und Emelie Bachenheimer traf zum 4:1 (7.), aber der Frankfurter Vertreter ließ sich nicht abschütteln und verkürzte auf 4:5 (11.). Nina Eggers traf vom Punkt zum 6:4 (11.) und dann auch zum 8:5 (15.), ehe Goldstein/Schwanheim auf 6:8 bis zur Pause nach 15 Minuten verkürzte. Eggers eröffnete auch den zweiten Durchgang mit dem 9:6 (16.), doch der Vertreter des Bezirks Frankfurt kam nun stärker auf und beim 9:9 (20.) sogar zum Ausgleich.

Wieder Eggers und Linkshänderin Celina Rüspeler stellten dann auf 11:9 (21.). Beim Stand von 12:10 (22.) für Kleenheim/Langgöns parierte Torfrau Vanessa Bork einen Siebenmeter, ehe Eggers fünf Minuten vor Ende per Siebenmeter das vorentscheidende 13:10 (25.) gelang. Die Frankfurterinnen verkürzten noch einmal auf 12:14 (28.), doch Rüspeler und Eggers per Siebenmeter mit ihrem achten Tagestreffer sorgten für den umjubelten 16:12-Sieg, der den Aufstieg bedeutete. 

HSG Kleenheim/Langgöns: Vanessa Bork, Veronika Siede; Kira Suchantke (2), Emelie Bachenheimer (1), Celina Rüspeler (3), Hannah Schmid, Su Kleinpell, Flores Weber, Marie Böhm, Olivia Pietzner (2), Tabea Neul, Nina Eggers (8/4).

HSG Hungen/Lich - HSG Kleenheim/Langgöns 16:18 (8:7)

Auch wenn es in der letzten Partie der beiden heimischen Vertreter um nichts mehr ging, waren doch beide schon in die Oberliga Hessen aufgestiegen, liefen beide Teams noch einmal zu guter Form auf. Kleenheim/Langgöns ging zunächst durch Celina Rüspeler mit 3:1 (4.) in Führung. Hungen/Lichs Defensive entschied sich für eine Manndeckung gegen Nina Eggers und später Emelie Bachenheimer und übernahm beim 4:3 (8.) durch Rabea Wehrum die Führung. Die zehnfache Torschützin von Hungen/Lich war immer wieder zur Stelle und traf auch von der Siebenmeterlinie zur 8:7-Pausenführung der HSG Hungen/Lich, die nach der Pause weiter lange den Ton angab und sogar auf 11:8 (18.) davonzog.

Nach dem 12:9 (19.) fand Kleenheim/Langgöns dann in die Spur zurück und Eggers verkürzte auf 12:13 (22.). Erst beim 14:14 (24.) konnte Hannah Schmid von Linksaußen ausgleichen, ehe Treffer von Nina Eggers per Siebenmeter und Kira Suchantke zum 16:14 (27.) für die Vorentscheidung der Langgönserinnen sorgten. Aber Hungen/Lich kam zweimal noch zum Anschlusstreffer, ehe Rüspeler das wichtige 17:15 (28.) und Eggers der 18:16-Endstand (29.) gelang. Am Schluss durften beide Mannschaften jubeln und feierten sogar im Kreis den jeweiligen Aufstieg gemeinsam - ein schönes Bild, das man wahrlich nicht alle Tage sieht zwischen zwei rivalisierenden Mannschaften.

HSG Kleenheim/Langgöns: Vanessa Bork, Veronika Siede; Kira Suchantke (1), Emelie Bachenheimer, Celina Rüspeler (4), Hannah Schmid (2), Su Kleinpell (1), Flores Weber (1), Marie Böhm, Tabea Neul (1), Olivia Pietzner (3), Nina Eggers (5/2). 

                                                 Volkmar Köhler