„Zwischenzeitlich haben wir nochmal eine Phase, in der uns nichts gelingen will und das Spiel hätte kippen können, doch das ist zum Glück nicht passiert“, resümierte Matthias Wendlandt, Trainer der Hausherren. Dabei war der Übungsleiter im Vorfeld der Begegnung nicht gänzlich ohne Sorgen, denn mit Maximilian Leger und Joshua Planer musste die SGK auf zwei spielerische Stützen verzichten. Den besseren Start erwischten somit auch die Gäste, die zu Beginn des Aufeinandertreffens häufig knapp die Nase vorne hatten. Doch zur Mitte des ersten Durchgangs entwickelten die Kleenheimer ihre obligatorischen Stärken und drehten durch einen Treffer von Björn Spieß auf 10:6 (23.). Bis zur Halbzeitpause gelang es den Grün-Weißen diesen Vorsprung im Grunde zu verwalten. „Wir wussten, dass Babenhausen durchaus sehr gefährlich werden kann, doch wir konnten uns im Anschluss weiter absetzen und die Partie im weiteren Verlauf dann auch eintüten“, freute sich Wendlandt. In der 42.Minute war es dann erneut Spieß, der beim 23:13 den ersten Zehn-Tore-Vorsprung der Kleebachtaler einnetzte und damit bereits unheimlich früh eine Vorentscheidung herbeiführte. Danach folgte gewissermaßen der Einbruch, woraufhin die Babenhäuser Gäste ihren Rückstand bis auf fünf Treffer abschmolzen, doch die große Wende blieb aus. In den letzten Minuten besannen sich die Gastgeber wieder auf ihre Qualitäten und konnten damit den bereits sicher geglaubten Sieg dingfest machen.