"Man hat in diesem Spiel mal wieder eindrucksvoll gesehen, dass wir als Kollektiv arbeiten und jeden Spieler für den Erfolg brauchen", erklärte Matthias Wendlandt, Trainer der Kleenheimer. Bis in die Mitte der ersten Spielhälfte begann das Aufeinandertreffen ausgeglichen, wobei zumeist die Hausherren vorlegten und die individuell stark besetzten Gäste hinterherzogen. Bis zur 15.Spielminute gewannen die Kleenheimer immer mehr spielerisches Übergewicht und erhöhten durch Nico Scheibel auf 10:7, womit sie das Auswärtsteam bereits zu einer Auszeit zwangen. Doch auch wenn sich die HSG im System noch einmal neu ordnete, so konnten sie keine wesentlichen Akzente gegen das geordnete Spiel der SGK setzen, woraufhin die Teams mit dem gleichen Vorsprung in die Kabinen gingen. Nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Breckenheimer bis zur 45.Minute wieder auf 20:21 durch Timo Mrowietz und hielten den Spielausgang damit weiterhin offen. Hinsichtlich der Feldvorteile hatten die Gastgeber allerdings auch im weiteren Verlauf stets knapp die Nase vorn und setzten nach einer Schlussauszeit in der 58.Minute und einem folgenden Doppeltreffer durch Maximilian Leger und Marc Weller zum 31:27 den entscheidenden Knackpunkt. Im Anschluss konnten die Gäste nur noch unwesentlich verkürzen. "Wir haben nicht erwartet, dass wir bis zur Winterpause so viele Punkte holen, von daher bin ich natürlich mit der Zwischenbilanz vollkommen zufrieden", resümierte ein glücklicher Wendlandt.