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Aktuelles - Detail

Stefan Lang aus dem Rückraum Bild: Wolfgang Pachner

HSG Kleenheim-Langgöns mit 36:28 (19:12)-Sieg gegen TuSpo Obernburg

Die HSG Kleenheim/Langgöns hat ihren guten Saisonstart in der Männerhandball-Oberliga auch nach der Ferienpause fortgesetzt. Gegen Aufsteiger TuSpo Obernburg feierte das Team von Matze Wendlandt am Samstagabend einen ungefährdeten 36:28 (19:12)-Sieg und bleibt nach dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel weiterhin verlustpunktfrei.

(mcs). „Das war heute ein absolut verdienter Erfolg, der aufgrund einer starken Teamleistung zustande kam. Den Schlüssel für den Sieg haben wir mit einer starken Abwehr- inklusive guter Torhüterleistungen gelegt. Am Ende haben wir viel gewechselt, wodurch das Ergebnis noch knapper ausgefallen ist, als es nötig gewesen wäre“, berichtete SGK-Trainer Matthias Wendlandt nach der Partie.

In diese startete seine Truppe überragend, gestattete den Gästen aus Südhessen in der Anfangsviertelstunde nur drei Treffer und zog bereits vorentscheidend auf 10:3 davon. Diese Sieben-Tore-Führung hatte dann auch zur Pause Bestand, einzig einige ausgelassene Torchancen verhinderte eine noch höhere Führung. Dennoch herrschten nach 30 Minuten in der Weidig-Sporthalle beim 19:12-Zwischenstand mehr als klare Verhältnisse.

Nach der Pause knüpfte Kleenheim-Langgöns dann nahtlos an die starke Vorstellung des ersten Durchgangs an und zog bis zur 43. Minute auf 32:19 (!) davon. Im Gefühl des sicheren Sieges und aufgrund einiger Wechsel erlaubten sich die Gastgeber aber einen 0:8-Lauf, der den Vorsprung doch deutlich zusammenschrumpfen ließ. In der Schlussphase bekam die Wendlandt-Sieben die Partie aber wieder in den Griff und baute den Vorsprung gegen Ende noch auf 36:28 aus. Erstmals nach seiner schweren Verletzung stand am Samstagabend auch Max Leger wieder „auf der Platte“, konnte erste Einsatzminuten sammeln und zudem mit zwei Treffern zum klaren SGK-Heimsieg beitragen. „Mir war wichtig, dass ich allen Akteuren Spielpraxis geben konnte, was vor allen Dingen zu Saisonbeginn sehr wichtig ist. Dass es dann auch mal Phasen gibt, wie gegen Ende, als wirklich nicht viel zusammenlief, muss man dann einfach in Kauf nehmen. Zumal wir es uns nach der überdeutlichen Führung heute auch erlauben konnten“, betonte Wendlandt.

Kleenheim-Langgöns: Elsner, Eckhardt – Hoepfner (7/2), Straßheim (6), Heimbach, Spieß (4/1), Faatz, Wiener (1), Kollmann (4), Leger (2), Patt (4), Friedrich, Lang (5), Scheibel (3).

Obernburg: Kiss, Friedrich – Reus (3), Wengerter (3), Raab (1/1), Neeb (2), Karrer, Fries (5/3), Osifo (4), Schnabel (2), Bauer (8).

Schiedsrichter: Ernst/Henkel (Idstein/Rüsselsheim). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: zwei (Friedrich zwei) – zwei (Reus zwei). - Siebenmeter: 4/4 – 3/3