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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns liefert dem HC Leipzig hartnäckig Gegenwehr

Handball-3.Liga Ost, Frauen: HSG Kleenheim-Langgöns liefert dem Herbstmeister HC Leipzig hartnäckig Gegenwehr / Marc Langenbach bei den Mittelhessen bei der 27:29 (12:17)-Niederlage auf der Bank / Kim Winkes verkürzt 35 Sekunden vor Ende auf 27:28 / Lucie-Marie Kretzschmar machte sechs Sekunden vor Schluss für die Sachsen alles klar

 

(vk) Hut ab vor der HSG Kleenheim-Langgöns! Die Mannschaft bot im Spitzenspiel Tabellenführer und Halbzeitmeister HC Leipzig bei der 27:29 (12:17)-Niederlage erhebliche Gegenwehr und forderte die Sachsen mehr als alle Mannschaften bislang in der gesamten Saison mit dem knappsten aller Ergebnisse. Leipzig ist damit mit 22:0 Punkten souveräner Halbzeitmeister vor dem SC Markranstädt und dem Dritten Kleenheim-Langgöns (14:6 Punkte).

Zwar legte Leipzig eine 3:0-Führung (4.) durch Stefanie Hummel vor, ehe Tanja Schorradt mit dem 1:3 (5.) der erste Gästetreffer gelang. Auch nach dem 2:6-Rückstand (9.) blieben die Gäste dran und konnten durch Katharina Wagner wieder auf 5:8 (13.) herankommen. Stina Karlsson verkürzte auf 8:10 (16.), ehe Leipzig wieder auf 13:8 (19.) erhöhte. Die junge Ann-Sophie vom Hagen reduzierte beim 11:14 (21.) auf drei Tore, ehe beim 17:12 für den HC L die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wechsel kamen die Mittelhessen noch näher heran. Kiethe verkürzte auf 15:18 (36.) und Stina Karlsson auf 17:20 (39.), ehe in der gleichen Minute Wagner sogar auf 18:20 (39.) stellte. Die Gäste blieben weiter dran. Kiethe gelang das 19:21 (43.), ehe die Sachsen vor der tollen Kulisse von 600 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße neun Minuten vor dem Ende auf 26:21 (51.) durch Julia Weise erhöhten, worauf hin Marc Langenbach die grüne Karte legte und tatsächlich der Gast durch Tore von Wagner, vom Hagen und Winkes auf 24:26 (54.) verkürzte. Es sollte aber noch spannender werden, denn Tanja Schorradt traf von der Siebenmeterlinie zum 25:27 (57.) für die Mittelhessen, die nach dem Leipziger 28:25 (58.) durch Stefanie Hummel an der Überraschung schnupperten, weil Karlsson mit ihrem siebten Tagestreffer und Kim Winkes mit ihrem vierten Tor 25 Sekunden vor Ende den 27:28-Anschluss herstellten. Leipzigs Trainer Jacob Dietrich nahm dann eine Auszeit (59:44 Min.), die dann sechs Sekunden vor Feierabend Lucie-Marie Kretzschmar zum 29:27-Endstand für Leipzig nutzte. Die Gäste waren noch größtenteils von Trainer Manuel Silvestri im Donnerstag-Training eingestellt worden auf dieses Spitzenduell!

HC Leipzig: Janssen, Kröber, Kreitczick; Uhlmann (4/1), Matthey, Weise (6), Theilig (2), Guderian (1), Greschner, Kretzschmar (5), Buth (1), Röpcke, Conrad (3), Majer (2/2), Jacqueline Hummel, Stefanie Hummel (5).

HSG Kleenheim-Langgöns: Jetishi, Buhlmann; Barnusch, Hess (1), Schuch, Schorradt (4/1), vom Hagen (2), Fischer, Kiethe (4), Wagner (3), Langenbach (1), Karlsson (7/2), Nau (1), Winkes (4).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Patrick Arndt / Stanislav Schukin (SV Eiche 05 Biederitz / TuS Empelde). / Zuschauer: 600. / Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Weise, Theilig, Buth - vom Hagen, Kiethe, Wagner, Langenbach, Winkes). / Siebenmeter: 6/3 - 4/3.  

                                            Volkmar Köhler