(mcs). Und leichter wird die Aufgabe für den Tabellendritten auch am Wochenende nicht, denn am Freitagabend geht es nach Holzheim, wo um 20 Uhr das Derby gegen die HSG Pohlheim angepfiffen wird.
Doch auch wenn es bitteres Lehrgeld war, das der SGK-Coach mit seinem Team gegen die Dotzheimer zahlen musste, ist Wendlandt dazu bereit. „Wir haben eine extrem junge Mannschaft, der die Abgeklärtheit noch fehlt. Wir haben in unseren Leistungen eben noch Schwankungen, daher kann so etwas wie gegen Dotzheim einfach mal passieren. Doch die Jungs haben gut im Training gearbeitet, ich denke, dass das im Laufe der Saison sicher besser wird“, glaubt Wendlandt.
Doch auch der kommende Gegner geht nicht frei von Sorgen und mit überbordendem Selbstvertrauen ins Derby, denn nach den vier Siegen zum Auftakt mussten sich die Pohlheimer zunächst in Dotzheim (26:27) und zuletzt auch gegen Drittliga-Absteiger Bruchköbel (26:28) geschlagen geben, wofür der 8:18-Katastrophenstart verantwortlich war, den das Team von Trainer Jens Dapper trotz bravouröser Aufholjagd nicht mehr wettmachen konnte. Doch trotz dieser beiden Schlappen hält Wendlandt viel vom kommenden Kontrahenten. „Pohlheim ist ein Gegner, der für mich den besten Kader der Liga hat, da er auf jeder Position doppelt gut besetzt ist. Sie zählen für mich zu den Top Drei der Liga“, so der SGK-Trainer. Dieser muss neben den Langzeitverletzten auch am Wochenende noch auf Josh Planer und Stefan Lang verzichten. Bei Pohlheim fällt Torjäger Max Rühl mit einer Kapsel- und Bänderverletzung aus, der Einsatz des zuletzt ebenfalls fehlenden Florian Niclas ist zudem noch äußerst fraglich.