(mcs).Wie bei der Vorwochenniederlage gegen Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III war auch diesmal die schwache erste Halbzeit ausschlaggebend für die zweite Saisonniederlage.
„Der Sieg Wettenbergs geht auf jeden Fall in Ordnung. Wir haben wieder eine schwache erste Hälfte gespielt und sind trotz guten Kampfgeistes dann immer hinterher gerannt. Wir kamen mit der offensiven Deckung nicht zurecht und haben uns viel zu viel im Eins-gegen-Eins verstrickt. Selbst haben wir dagegen schlecht verteidigt und oftmals viel zu leichte Gegentore bekommen“, fasste ein enttäuschter SGK-Coach im Anschluss zusammen.
Dabei war den Kleebachtalern der Auftakt noch gelungen, nach 13 Minuten hatte Sebastian Henze zur 7:6-Führung eingeworfen. Doch danach übernahm der letztjährige Landesligist das Kommando. Die Gastgeber verteidigten die HSG-Auftakthandlung, in der sie zu zwei Kreisläufern übergingen, schlecht und kassierten viele leichte Gegentreffer, konnten sich gegen die offensive Abwehr der Gäste selbst aber zu selten durchsetzen. So dreht Wettenberg die Partie dank eines 4:0-Laufes schnell (10:7, 18.), und weil Kleenheim-Langgöns bis zur Pause lediglich drei weitere Treffer gelangen, baute die Nenad-Sieben den Vorsprung gar auf 15:10 aus.
In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Gastgeber wie in der Vorwoche zwar wieder heran und verkürzten mehrmals auf zwei Treffer (16:18, 44., 18:20, 47.), die Hypothek aus Hälfte eins erwies sich letztlich aber als zu groß. So ließen sich die Wettenberger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und zogen wieder vorentscheidend auf 20:24 (54.) davon. Zwar kam die SGK nochmal auf 24:26 heran, Michel Wingefeld machte mit dem 27:24 aber endgültig alles klar.
„Das ist für uns natürlich bitter, gleich zwei Topspiele in eigener Halle in Folge zu verlieren. Jetzt heißt es daher, sich wieder zu berappeln“, so Wiener abschließend. Was allerdings nicht leicht werden dürfte, denn in am kommenden Wochenende steht für die HSG Kleenheim-Langgöns II das schwere Auswärtsspiel bei der punktgleichen HSG Dilltal auf dem Programm.
Kleenheim-Langgöns: Vogt, Thorn – Keil (2), Klarner (3), Henze (4), Schäfer (1), Eckhardt-Helmes (2), Tonhäuser, Dilges (5/5), Keßler (3), Brandenburger, Brabaric, Faatz (5), Ewald.