(mcs). „Uns hat über die gesamte Partie die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt, wir haben doch einige Bälle liegenlassen. Nach der Pause sind wir dann nur noch hinterhergelaufen, immer wenn wir hätten aufschließen können, haben wir uns dann leichte Fehler erlaubt. Es waren viele Kleinigkeiten, die wir nicht gutgemacht haben, weshalb sich Mörlen diesen Sieg letztlich auch verdient hat“, berichtete der SGK-Trainer.
Dieser sah zunächst, wie sein Team einen frühen 6:8-Rückstand (10.) in eine 13:10-Führung umwandelte, doch diesen Drei-Tore-Vorsprung konnte Kleenheim-Langgöns nicht mit in die Pause nehmen. Nach dem 15:12 kassierten die Gastgeber einen Treffer, doch statt den letzten Angriff auszuspielen, leistete sich die Wiener-Sieben einen Fehler, sodass Mörlen zur Halbzeit auf 14:15 aufschließen und mit einem guten Gefühl in die Kabine gehen konnte.
Auf dieses aufbauend drehten die Gäste schnell die Partie, glichen beim 17:17 (35.) aus und zogen bis zur 43. Minute auf 23:19 davon. Zwar verkürzten Marvin Drubig nochmal auf 22:25 (49.), weil sich die Kleebachtaler aber offensiv in der Folge doch mehrere Fehler und Fehlwürfe erlaubten, zogen die solide aufspielenden Mörler entscheidend auf 28:22 davon. In der Schlussphase konnte Kleenheim-Langgöns zwar noch verkürzen, die vierte Heimschlappe der Saison aber nicht mehr abwenden.
Nach der Faschingspause steht für die Wiener-Sieben dann wieder eine Auswärtspartie auf dem Programm, am 29. Februar steigt um 20 Uhr die Begegnung bei der MSG Kirchhain/Gettenau.
Kleenheim-Langgöns: Elsner, Thorn – Hanika (1), Keil (5), Klarner, Henze (3), Schäfer (1), Eckhardt-Helmes (2), Tonhäuser (4), Drubig (1), Dilges (8/5), Keßler (1), Brandenburger, Weller (1).