(vk) Auch der zweite Spieltag in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen findet nicht komplett statt, denn es stehen lediglich fünf Spiele auf dem Programm (davon vier am Samstag). In der einzigen Partie am Sonntag wartet um 16 Uhr in der Lumdatalhalle Londorf die HSG Lumdatal im Derby auf die HSG Kleenheim-Langgöns II. Von den heimischen Vertretern treffen am Samstag um 18 Uhr in der Stadthalle Linden die beiden Aufsteiger TSG Leihgestern und TSG Oberursel II aufeinander. Erst am 14.Oktober 2018 ist die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen erstmals im Einsatz und um 17 Uhr beim TV Idstein zu Gast.
HSG Lumdatal - HSG Kleenheim-Langgöns II (Sonntag, 16 Uhr, Lumdatalhalle Rabenau-Londorf)
Beide Derby.Kontrahenten starteten unterschiedlich. Lumdatal gewann knapp in Idstein und Kleenheim-Langgöns II verlor zu Hause gegen die FSG Vortaunus. Bei den Gästen ist Julia Wolhlrab nach ihrem Urlaub wieder dabei. Ob Spielertrainerin und Co-Trainerin Lisa Schäfer (Kapselverletzung) spielen kann, soll sie selbst je nach Schmerzen entscheiden. Sarah Marwald (Urlaub) und Marie Hänsel (beruflich) werden beim Gast überdies fehlen. Für Hänsel rückt Linksaußen Kerstin Schulz in den Kader. Auch Tim Straßheim und die Mannschaftsverantwortliche Steffi Engel (beide beruflich) sind nicht dabei. Für Straßheim wird Philipp Schäfer die Mannschaft betreuen und Laura Timmermann springt für Steffi Engel ein. „Wir müssen das Hauptaugenmerk auf uns richten und Konzepte für den rechten Rückraum überlegen“, erklärt Tim Straßheim, der „unter diesen personellen Voraussetzungen von einem schwierigen Spiel“ spricht.
Bei den Gastgeberinnen ist die Partie in vier Heimspiele eingebunden und der zuletzt von Marcel Köhler vertretene Trainer Michael Gilbert wird im ersten Heimspiel bei Lumdatal wieder auf der Bank sitzen „Ich hätte lieber gegen eine komplette Kleenheimer Mannschaft gespielt, solche Mannschaften sind manchmal gefährlicher als komplette Teams“, erläutert Gilbert, der das Spiel natürlich „sehr Ernst nimmt“. Gedanken machen ihm die 29 Gegentore in Idstein. „Ohne das ich dabei war, waren das einige Tore zu viel, ansonsten müssen wir da anknüpfen, wo wir in Idstein aufgehört haben“.
Volkmar Köhler