(mcs) „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu unserem Konzept gefunden, weil wir viel zu oft unvorbereitet abgeschlossen haben und Kirchhain/Neustadt dadurch zu Toren aus dem Tempospiel förmlich eingeladen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann alles besser gemacht, was wir vorher falsch gemacht haben. Im Angriff haben wir geduldig auf die Lücken gewartet und diese angenommen, zudem hatten wir einen wirklich starken Lukas Thorn im Tor“, berichtete Aushilfstrainer Hoepfner.
In der ersten Halbzeit fanden die Gäste, die in der Neustädter Gesamtschule nur mit acht Feldspielern antreten konnten, gar nicht zu ihrem Spiel und liefen der Musik praktisch über die gesamten ersten 30 Minuten hinterher. Beim 10:7 durch Philipp Pelda führte die MSG ebenso mit drei Toren wie beim Pausen-17:14, für das ebenfalls Pelda mit seinem Treffer verantwortlich zeichnete.
In Hälfte zwei zeigte Kleenheim-Langgöns dann aber ein ganz anderes Gesicht, holte den Drei-Tore-Rückstand schnell auf (19:19, 36.) und zog nach einem Doppelpack von Philipp Schäfer auf 22:19 (41.) davon. Diese Drei-Tore-Führung hatte dann bis zur 46. Minute Bestand (25:22), ehe ein weiterer SGK-Zwischenspurt schon für die Entscheidung sorgte. Nachdem Sebastian Henze nach 51 Minuten zum 28:22 eingeworfen hatte, war die Partie entschieden, auch wenn Kirchhain/Neustadt in der Schlussphase Moral bewies und nach dem 27:32 durch den zehnfachen Torschützen Alexander Faatz noch ein wenig herankam. Am 13. Saisonsieg der Hoepfner-Truppe konnte der Schlussspurt der Gastgeber aber nichts mehr ändern. „Schäfer, Henze und Faatz im Rückraum haben das wirklich gut gemacht, alles in allem hat dann aber jeder seinen Teil zu Erfolg beigetragen. Wir sind wirklich froh, dieses unangenehme Spiel gewonnen zu haben“, freute sich Hoepfner über den Auswärtssieg.
Kleenheim-Langgöns: Vogt, Thorn – Henze (3), Schäfer (8/2), Tonhäuser (1), Dilges, Keßler (6), Brandenburger (4), Faatz (10), Ewald. Brandenburger