(mcs). Doch weil der SGK-Trainer weiß, dass die Liga in dieser Saison extrem ausgeglichen ist, kann von Überheblichkeit keinerlei Rede sein.
„Wir nehmen das Spiel absolut ernst, denn in dieser Liga kann wirklich jeder jeden schlagen. Das haben die ersten Partien schon bewiesen. Dennoch haben uns die ersten Spiele Selbstvertrauen gegeben und natürlich auch die Tatsache, dass wir jetzt ganz oben stehen. Das ist schon eine schöne Sache“ betont Wiener.
Ganz unten haben sich bislang die Wetzlarer Handballer einquartiert, die bislang alle fünf Saisonspiele verloren geben mussten. So war das Team des neuen Trainers Marco Schmidt, der im Sommer den langjährigen Coach Peter Rosenkranz abgelöst hatte, wie beim 20:21 zum Auftakt bei der SG Rechtenbach zwar knapp an Punktgewinnen und zumeist nicht klar unterlegen, für Zählbares hat es bislang aber nicht gereicht. Und dass das zumindest auch am Samstagabend in der Dalheimer Eichendorff-Sporthalle so bleibt, hofft Kleenheims Übungsleiter. „Die Waffen der Wetzlarer sind uns bekannt. Dubiys und die Schetzkens-Brüder sind dort die prägenden Spieler, die immer wieder versuchen, die Abwehr und vor allem den Innenblock durch schnelle Kreuzungen auseinanderzudividieren“, so der Trainer der Kleenheim-Langgönser zu den Stärken der Wetzlarer. „Dennoch möchte ich vor allen Dingen auf uns schauen. Wenn wir es wieder schaffen, eine solch stabile Abwehrleistung zu zeigen, wie in der bisherigen Saison, dann bin ich sehr optimistisch. Denn dann können wir auch ins Tempospiel gehen und leichte Tore aus der ersten und zweiten Welle erzielen. Das würde natürlich enorm helfen-“
Welcher Kader ihm zur Verfügung stehen wird, weiß der Kreisläufer des Oberliga-Teams wie immer erste kurzfristig. Sicher ist aber, dass Philipp Schäfer von seiner Hochzeitsreise zurück ist und dem Rückraum damit mehr Alternativen verleiht.