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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns II bei der HSG Mörlen

Nach vier Spielen noch ohne Punktverlust wartet auf die HSG Kleenheim-Langgöns II in der Männerhandball-Bezirksoberliga nun die nächste Auswärtsaufgabe. Dabei befindet sich das Team von Trainer Micha Wiener aufgrund des äußerst gelungenen Saisonstartes und ob der Tabellensituation sicherlich in der Favoritenrolle, einfach wird die Aufgabe bei der HSG Mörlen am Sonntagabend (17 Uhr) aber beileibe nicht.

(mcs). Zumal die Kleenheimer beim dritten Auswärtsspiel der Saison auf ihren Trainer verzichten müssen, da dieser am Sonntagabend als Spieler des Oberligateams zeitgleich im nordhessischen Vellmar unterwegs ist. Julian Reusch wird Wiener vertreten, an die Gastspiele in der Mörlener Frauenwaldhalle hat der SGK-Coach aber nur wenig gute Erinnerungen. „Wir haben dort in den letzten Jahren nie was geholt und sahen dort immer schlecht aus“, erinnert sich Wiener nur ungern an die heftige 18:32-Klatsche im Oktober vergangenen Jahres zurück. „Auch gegen Hungen/Lich haben sie ja gezeigt, was sie können, dennoch glaube ich, dass in diesem Jahr etwas für uns drin ist.“

In der Vorsaison hätte es für das Team von Trainer Philipp Petriesas beinahe sogar für die Aufstiegsrelegation zur Landesliga gereicht, erst einige Niederlagen zu Saisonende verhinderten für die Wetterauer eine bessere Platzierung als Rang drei, der dennoch als Erfolg angesehen werden konnte. Der Start in die neue Spielzeit fiel dagegen durchwachsen aus und begann direkt mit einer Heimschlappe gegen die MSG Kirchhain/Neustadt (29:25). Nach dem Heimerfolg gegen die HSG Hungen/Lich (25:23) wurde auch das erste Auswärtsspiel bei der MSG Florstadt/Gettenau klar mit 22:29 verloren, sodass Mörlen aktuell nur Platz neun bekleidet.

Mit welchem Kader Kleenheim-Langgöns zum Gastspiel am Sonntagabend antreten kann, entscheidet sich wie so oft kurzfristig. „Wir müssen gegen Ende der Woche dann noch schauen, wer in welcher Mannschaft spielt. Dass beide Spiele relativ zeitgleich stattfinden, macht die Sache aber natürlich nicht einfacher“, so SGK-Trainer Micha Wiener abschließend.