(vk) Am neunten Spieltag in der Landesliga Mitte der Frauen stehen zwei heimische Vertreter gehörig unter Druck bei ihren Auswärtsspielen am Sonntag. Schlusslicht HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (3:11 Punkte) ist um 16 Uhr beim Neunten FSG Vortaunus (4:10) zu Gast und der Vorletzte HSG Kleenheim-Langgöns II (4:12) muss am Sonntag eine Viertelstunde später um 16.15 Uhr beim Achten Aufsteiger TSG Oberursel II (5:11) antreten. Die Spitzenteams haben Heimrecht: Tabellenführer HSG Lumdatal (16:0) erwartet am Sonntag um 17 Uhr in der Lumdatalhalle Londorf den Fünften TSV Griedel (8:6). Der Zweite TSG Leihgestern (12:4) ist am Samstag um 18 Uhr Gastgeber in der Stadthalle Linden für den Zehnten HSG Anspach/Usingen (4:10).
TSG Oberursel II - HSG Kleenheim-Langgöns II (Sonntag, 16.15 Uhr, Sporthalle Erich-Kästner-Schule, Oberursel)
Kleenheims Trainer Tim Straßheim ist derzeit nicht zu beneiden. Neben der misslichen sportlichen Lage fehlen dem Trainer auch einige Spielerinnen aus der Stammformation (Eisenhardt, Stahl, Schepp, Marwald usw.). Wahrscheinlich können Lisa Schäfer und Leonie Kuschel wieder mitwirken. Aus der ersten Mannschaft, die 75 Minuten vorher in Oberkleen gegen den SC Markranstädt in der 3.Liga spielt, sind keine Ergänzungen möglich, so dass Straßheim Anleihen aus der Oberliga A-Jugend machen wird (Emelie Bachenheimer, Celina Rüspeler, Kira Suchantke usw.). Lisa Ulm (Schulterverletzung), verletzte sich im letzten Spiel gegen Goldstein/Schwanheim und wird wohl auch in diesem Jahr nicht mehr spielen. „Wir wollen die bestmögliche Leistung abrufen und probieren, was geht“, erklärt Straßheim, der bei der personellen Konstellation mit einigen Fragezeichen sagt, „wir wollen sehen, was wir bieten können!“ „Wir brauchen gar nicht von Vier-Punkte-Spiel oder der Wichtigkeit des Spiels sprechen“, sieht Straßheim seine Mannschaft in der Außenseiterrolle.
Volkmar Köhler