"Das war teilweise wirklich ein Sieg mit Hängen und Würgen, und das obwohl wir spielerisch bärenstark angefangen haben", bemerkte Matthias Wendlandt, Trainer der Gastgeber. Tatsächlich spielten die Kleebachtaler zu Beginn einen ansehnlichen Ball, deckten in ihrer Defensivreihe unheimlich stabil und erarbeiteten sich immer wieder frühe Kontergelegenheiten. So stockten die Hausherren bis zur 10.Minute auf 10:5 auf und machten bis dahin den Eindruck, wohl frühzeitig einen klaren Sieg dingfest machen zu können. Doch da hatten sich die Grün-Weißen getäuscht und agierten über weite Strecken etwas zu fahrlässig, sodass die Vellmarer bis kurz vor dem Pausenpfiff wieder auf 11:14 aufschlossen. "Wir haben uns da offenbar ein wenig zu sicher gefühlt und sind dann immer wieder an der groß gewachsenen TSV-Deckung sowie an deren Keeper gescheitert. Folglich kam unser Gegner auch wieder heran", kommentierte Wendlandt. Im weiteren Verlauf blieb es bis kurz vor dem Spielende somit unheimlich eng, auch als Gästeakteur Frederik Drönner ein letztes Mal auf 22:23 verkürzte. Im Anschluss gelang es dann SGK-Flügelflitzer David Strasheim mit zwei Toren in Folge die Entscheidung für die Kleenheimer herbeizuführen. Zwar setzten die Gäste in den letzten Atemzügen der Begegnung nochmals auf eine unangenehme offensive Deckungsweise, konnten allerdings keine Ballgewinne mehr generieren. "Wir sind heilfroh, dass wir diese Punkte dann mitnehmen konnten. Das war sicherlich kein angenehmes Spiel für uns", so Wendlandt zusammenfassend.