(mcs) „Diesen Punkt haben wir uns auf jeden Fall verdient. In Anbetracht der Ausfälle von Katha Weber und Tanja Schorradt bin ich hochzufrieden, vor allem mit dem Kampfgeist und der Einstellung der Mannschaft. Es sah natürlich nicht immer schön aus, aber wir haben um jeden Ball gekämpft und uns in jeden Zweikampf geworfen“, freute sich der SGK-Coach im Anschluss.
Nach ausgeglichenem Beginn, der den SCM fünf Mal in Führung sah, die SGK aber fünf Mal wieder ausgleichen ließ (5:5, 9.), fanden die Gäste aus Sachsen besser in die Partie und erarbeiteten sich zehn Minuten später eine 9:7-Führung, zudem musste Kleenheim den Ausfall von Elena Schuch (Verdacht auf Bänderriss) verkraften. Nach einer Auszeit von Langenbach sorgte Carolina Fischer aber per Doppelpack wieder für den Ausgleich (9:9, 23.), Lisa-Marie Kneller sogar für das 10:9 (24.). Die Kleenheim-Langgönser Führung hielt dann bis wenige Sekunden vor dem Wechsel, ehe Markranstädts Kreisläuferin Julia Pöschel mit ihrem Treffer für das nach dem Spielverlauf fast zwangsläufige Unentschieden zur Pause sorgte (12:12).
Aus der Kabine kamen die Kleebachtalerinnen hellwach, Treffer von Lisa-Marie Kiethe und Kira Suchantke sorgten nach 33 Minuten für ein schnelles 15:12. Diese Drei-Tore-Führung hielt dann bis zur 40. Minute (17:14, Fischer), nur 120 Sekunden später hatte Markranstädt aber bereits zum 17:17 ausgeglichen, beim 18:17 wenig später wieder die Führung übernommen.
Wieder legte der SGK-Trainer die grüne Karte und wie in Hälfte eins zeigte diese Wirkung. Ein Doppelschlag Ann-Sophie vom Hagens sorgte für das 20:19 (49.), dem Kneller kurz darauf von Linksaußen das 21:19 folgen ließ.
Nun schlugen aber Sächsinnen umgehend zurück, mit einem 23:23 ging es in die letzten fünf Spielminuten.
Vom Hagen (57.) brachte Kleenheim-Langgöns nochmal mit 24:23 in Führung, Nele Mertens (58.) und Henriette Dreier – die besten Torschützinnen Markranstädts – sorgten aber 50 Sekunden vor dem Ende für die 25:24-Gästeführung. 17 Sekunden vor dem Ende zog Langenbach zum letzten Mal die Auszeit-Option, agierte danach mit der siebten Feldspielerin und hatte damit Erfolg, weil Karlsson den letzten Wurf der Partie im SCM-Tor unterbringen konnte. „Natürlich fehlt uns hier und da noch die Erfahrung, Markranstädt hat zudem eine starke Mannschaft, aber heute kann ich mein Team wirklich nur loben“, so Langenbach abschließend
Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann – Barnusch, Schuch (1), Rüspeler, Suchantke (2), vom Hagen (6), Fischer (3), Kiethe (2), Karlsson (5/1), Kneller (3), Winkes (3).
Markranstädt: Friedrich, Czeczine – Kiskyte, Seidel (5), Dreier (9/2), Pöschel (4), Mertens (6), Kriegel (1), Ferber-Rahnhöfer, Okon.
Schiedsrichter: Brandt/Thies (Flotho). - Zuschauer: 130. - Zeitstrafen: zwei (vom Hagen, Winkes) – vier (Seidel, Pöschel, Mertens, Ferber-Rahnhöfer). - Siebenmeter: 1/1 – 3/2.